UHH Newsletter

Mai 2015, Nr. 74

CAM­PUS

Back on Earth: As­tro­naut Alex­an­der Gerst be­geis­tert Uni­ver­si­tät Ham­burg

„Astro-Alex“ sprach am 8. Mai an der Universität Hamburg von seiner Mission auf der Internationalen Raumstation ISS. Foto: UHH/CEN/Ausserhofer
„As­tro-​Alex“ sprach am 8. Mai an der Uni­ver­si­tät Ham­burg von sei­ner Mis­si­on auf der In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS. Foto: UHH/CEN/Aus­ser­ho­fer

Das Au­di­max: ge­packt voll. Der Li­vestream: aus­ge­las­tet. Seit er wie­der auf der Erde ist, füllt Alex­an­der Gerst die Hal­len. Der As­tro­naut, Vul­ka­no­lo­ge und Alum­nus der Uni­ver­si­tät Ham­burg kam am 8. Mai ins Au­di­max und be­rich­te­te von sei­ner Mis­si­on „Blue Dot“ auf der In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS. „As­tro-​Alex“ prä­sen­tier­te Bil­der und Filme, er­zähl­te Span­nen­des und Nach­denk­li­ches rund um sein Aben­teu­er im All.

Wis­sen­schaft­li­che Samm­lun­gen der Uni­ver­si­tät Ham­burg er­le­ben Be­su­cher­an­sturm bei der Lan­gen Nacht der Mu­se­en

Die Lange Nacht der Museen mit etwas Grusel: Das Medizinhistorische Museum zeigte Moulagen (lebensechte Wachsmodelle) von Syphilis-Erkankten. Foto: UHH/Werner

Nachts im Mu­se­um – was sonst nur im gleich­na­mi­gen Hol­ly­wood-​Film geht, war am 18. April in Ham­burg tat­säch­lich mög­lich. Bei der Lan­gen Nacht der Mu­se­en öff­ne­ten auch fünf Mu­se­en der Uni­ver­si­tät Ham­burg ihre Türen bis 2 Uhr mor­gens und zähl­ten dabei ins­ge­samt 6.524 Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher.

Zahl des Mo­nats: 82

Einer der Gastwissenschaftler, die in diesem Semester die Universität Hamburg besuchen, ist Prof. Dr. Timothy O. Benson vom Los Angeles County Museum of Art. Foto: privat

In die­ser Ru­brik stel­len wir mo­nat­lich eine Zahl vor, die eine Fa­cet­te der Uni­ver­si­tät be­leuch­tet. Dies­mal: die Zahl der in­ter­na­tio­na­len Gast­wis­sen­schaft­le­rin­nen und Gast­wis­sen­schaft­ler an der Uni­ver­si­tät.

Was macht ei­gent­lich…
Dr. Wang Yi, Re­fe­ren­tin für Part­ner­schafts­ma­nage­ment in der Ab­tei­lung In­ter­na­tio­na­les

Liebt den Garten im Mittelweg 177: Dr. Wang Yi, Referentin für Partnerschaftsmanagement in der Abteilung Internationales. Foto: UHH/Schoettmer

In die­ser Ru­brik stel­len wir Per­so­nen vor, die an der Uni­ver­si­tät Ham­burg ar­bei­ten, immer ab­wech­selnd aus dem Wis­sen­schafts-​ und Ver­wal­tungs­be­reich. Warum ma­chen wir das? Weil wir neu­gie­rig sind und die „Per­so­nen da­hin­ter“ ken­nen­ler­nen wol­len. Wir haben uns dazu eine Art Steck­brief aus­ge­dacht.

„Spieg­lein, Spieg­lein an der Wand“ — Uni­ver­si­tät Ham­burg er­hält of­fe­nes Feed­back im Rah­men des 4. Wis­sen­schafts­cafés

Unter dem Titel „Mehr–Wert–Schätzung? Stadt und Universität in Hamburg“ lud das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) am 6. Mai zum Wissenschaftscafé ein. Die Sicht von außen brachten der Philosoph und Autor Dominic Veken (li.) sowie der ZEIT-Journalist Oliver Hollenstein ein. Foto: UHH/Schoettmer

Unter dem Titel „Mehr–Wert–Schät­zung? Stadt und Uni­ver­si­tät in Ham­burg“ lud das Kom­pe­tenz­zen­trum Nach­hal­ti­ge Uni­ver­si­tät (KNU) am 6. Mai zum vier­ten Wis­sen­schafts­café ein, um fol­gen­de Fra­gen zu dis­ku­tie­ren: Trifft der Ein­druck zu, dass das Ver­hält­nis von Stadt und Uni­ver­si­tät in Ham­burg nicht un­be­dingt von wech­sel­sei­ti­ger Zu­nei­gung und Wert­schät­zung ge­prägt ist? Wel­che Rolle spielt die Uni­ver­si­tät in und für die Stadt? Und in­wie­fern stim­men „In­nen­per­spek­ti­ven“ und „Au­ßen­per­spek­ti­ven“ über­ein?

Aus­ge­zeich­ne­tes Men­to­ring: Bun­des­ver­dienst­kreuz an Prof. Dr. An­ge­li­ka C. Wag­ner ver­lie­hen

Wissenschaftssenatorin Fegebank überreicht den Bundesverdienstorden an Prof. Dr. Angelika C. Wagner. Foto: Christian Scholz

Jahr­zehn­te­lang setz­te sie sich für die Stär­kung von Frau­en und Chan­cen­gleich­heit ein: Am 29. April er­hielt Prof. Dr. An­ge­li­ka C. Wag­ner, eme­ri­tier­te Psy­cho­lo­gie­pro­fes­so­rin der Uni­ver­si­tät Ham­burg, von der Wis­sen­schafts­se­na­to­rin Ka­tha­ri­na Fe­ge­bank das Bun­des­ver­dienst­kreuz ers­ter Klas­se. Das von ihr ge­grün­de­te Ex­per­tin­nen-​Be­ra­tungs­netz/Men­to­ring bekam die Me­dail­le für treue Ar­beit des Ham­bur­gi­schen Se­nats.

Prä­si­di­um der Na­tio­na­len Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten Leo­pol­di­na zu Gast an der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Das Leopoldina-Präsidium begann seine Sitzung in Hamburg mit einem Besuch beim Präsidium der Universität Hamburg. Foto: UHH/Sukhina

Die Leo­pol­di­na – ge­grün­det 1652 – ist eine der äl­tes­ten Wis­sen­schafts­aka­de­mi­en der Welt und seit 2008 Na­tio­na­le Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten in Deutsch­land. Am 21. und 22. April tag­ten die Prä­si­di­ums­mit­glie­der an der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Unter ihnen Prof. Dr. Frank Rös­ler, Fa­kul­tät für Psy­cho­lo­gie und Be­we­gungs­wis­sen­schaft, der den Gäs­ten seine Hei­ma­t­uni­ver­si­tät vor­stell­te.

Gibt es eine Krise der Geis­tes­wis­sen­schaf­ten? Vor­trag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Ul­rich Gum­brecht an der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Der Romanist Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Ulrich Gumbrecht war am 29. April zu Besuch an der Universität Hamburg und sprach zum Thema „Gibt es eine Zukunft der Geisteswissenschaften?“. Foto: UHH/Werner

Er ist einer der re­nom­mier­tes­ten Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­ler der Welt, seit 1989 lehrt er an der Stan­ford Uni­ver­si­ty: der Ro­ma­nist Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Ul­rich Gum­brecht. Im Rah­men des Dies aca­de­mi­cus der Fa­kul­tät für Geis­tes­wis­sen­schaf­ten am 29. April sprach er an der Uni­ver­si­tät Ham­burg zum Thema „Gibt es eine Zu­kunft der Geis­tes­wis­sen­schaf­ten? Ernst­haf­te Ant­wor­ten auf his­to­ri­scher Grund­la­ge“ und ent­warf ein – si­cher­lich für viele – ge­wöh­nungs­be­dürf­ti­ges Sze­na­rio.

Mehr als 450 Schü­le­rin­nen und Schü­ler beim Girls’ & Boys’ Day an der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Begeisterte Gesichter in der Glasbläserei beim Girls’ Day in der Chemie. Foto: UHH/Marcel Völschow

Mäd­chen brin­gen Com­pu­tern das Spre­chen bei und Jungs ler­nen Ge­bär­den­spra­che – der Girls’ & Boys’ Day macht es mög­lich. Mehr als 450 Mäd­chen und Jun­gen kamen in die­sem Jahr beim bun­des­wei­ten Ak­ti­ons­tag am 23. April an die Uni­ver­si­tät Ham­burg, um Ein­bli­cke in Be­ru­fe und Stu­di­en­gän­ge zu er­hal­ten, die eher un­ty­pisch für ihr je­wei­li­ges Ge­schlecht sind. Damit wurde die Teil­neh­mer­zahl aus dem Vor­jahr noch­mals über­trof­fen.

Künst­le­risch wert­voll: Aus­stel­lun­gen in der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Im Audimax hängen insgesamt drei Werke, die von Hamburger Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Schulprojektes gemalt wurden. Foto: UHH/Riemer

In der Uni­ver­si­tät Ham­burg sind noch bis Juli zwei Kunst­pro­jek­te zu sehen, die in Zu­sam­men­ar­beit mit an­de­ren (Hoch-)Schu­len rea­li­siert wur­den. Wäh­rend im Au­di­max drei groß­for­ma­ti­ge Werke aus­ge­stellt sind, die Pi­cas­sos „Guer­ni­ca“ neu in­ter­pre­tie­ren, kön­nen Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher im Zoo­lo­gi­schen Mu­se­um Il­lus­tra­tio­nen und Zeich­nun­gen sehen, die die na­tur­wis­sen­schaft­li­che Ar­beit in und mit der zoo­lo­gi­schen Samm­lung aus einem neuen Blick­win­kel be­trach­ten.

Der Ein­fluss der Väter: 10. in­ter­na­tio­na­le Jo­seph-​Car­le­bach-​Kon­fe­renz im War­burg-​Haus

Prof. Dr. Miriam Gillis-Carlebach. Direktorin des Joseph-Carlebach-Instituts der Bar-Ilan-Universität (Israel) und Ehrensenatorin der Universität Hamburg. Bild: UHH/Sukhina

Vom 3. bis 5. Mai fand in Ham­burg die 10. in­ter­na­tio­na­le Jo­seph-​Car­le­bach-​Kon­fe­renz statt. Sie be­fass­te sich in die­sem Jahr mit dem Thema „Väter und Va­ter­fi­gu­ren in jü­di­scher Ge­schich­te, Re­li­gi­on und Kul­tur“. Rund 100 Gäste waren der Ein­la­dung ins War­burg-​Haus ge­folgt.

Of­fi­zi­el­ler Emp­fang: Die Uni­ver­si­tät be­grüßt aus­län­di­sche For­sche­rin­nen und For­scher

Welcome at Universität Hamburg! Im April waren alle derzeit an der Universität beschäftigten internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einem Empfang im Chinesischen Teehaus geladen. Foto: UHH/Kranz

Beim „Wel­co­me event for in­ter­na­tio­nal re­se­ar­chers and pro­fes­sors“ am 22. April wur­den alle der­zeit an der Uni­ver­si­tät Ham­burg be­schäf­tig­ten in­ter­na­tio­na­len Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler zu einer eng­lisch­spra­chi­gen Cam­pus­tour und einem an­schlie­ßen­den Emp­fang im Chi­ne­si­schen Tee­haus „Ham­burg Yu Gar­den“ ge­la­den.

FOR­SCHUNG

For­schung zu Groß­stadt­wind: Ham­bur­ger Kirch­turm St. Ni­ko­lai wird Wet­ter­mast

Der neu installierte Windmesser ist am Turmkreuz montiert und nimmt zwanzig Messungen pro Sekunde vor. Foto: UHH/CEN

Die Er­for­schung des Kli­mas einer Stadt wie Ham­burg ist durch die enge Be­bau­ung eine echte Her­aus­for­de­rung. Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Ham­burg haben nun die Mög­lich­keit, den Ham­bur­ger Kirch­turm St. Ni­ko­lai in eine Wet­ter­sta­ti­on zu ver­wan­deln. Auf­grund von Bau­ar­bei­ten und einer damit ver­bun­de­nen Ein­rüs­tung des Ge­bäu­des konn­te ein Ul­tra­schall-​Wind­mes­ser mon­tiert wer­den. Wei­te­re Sen­so­ren sol­len fol­gen.

Schwe­re­los: Ge­ne­ral­pro­be auf For­schungs­ra­ke­te be­stan­den

Start der Texus 51 Rakete, Foto: Airbus Defence and Space

Ein von Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern der Uni­ver­si­tät Ham­burg mit­ent­wi­ckel­tes Sys­tem für prä­zi­si­ons­spek­tro­sko­pi­sche An­wen­dun­gen im Welt­raum hat seine Sta­bi­li­tät unter Be­weis ge­stellt: An Bord einer so ge­nann­ten Texus-​Trä­ger­ra­ke­te über­stan­den die neu ent­wi­ckel­ten Mess­in­stru­men­te die knapp zehn Mi­nu­ten Schwe­re­lo­sig­keit ohne Pro­ble­me.

Wie steht’s um die Ge­schichts­kom­pe­tenz in deut­schen Schu­len? Ver­bund­pro­jekt legt Test für Schul­leis­tungs­stu­di­en vor

Wie steht es um die Geschichtskompetenz an deutschen Schulen? Ein Team der Universität Hamburg hat ein Leistungstest-Format mitentwickelt. Grafik:  pixabay.com

Ge­schichts­un­ter­richt soll Schü­le­rin­nen und Schü­lern Kom­pe­tenz im his­to­ri­schen Den­ken ver­mit­teln und sie be­fä­hi­gen, sich mit his­to­ri­schen Fra­gen und ihrer Be­deu­tung für Ge­gen­wart und Zu­kunft aus­ein­an­der­zu­set­zen. In­wie­fern aber be­sit­zen Ju­gend­li­che in Deutsch­land die Fä­hig­keit, Fer­tig­keit und Be­reit­schaft zu his­to­ri­schem Den­ken? Das Ver­bund­pro­jekt HiTCH (His­to­ri­cal Thin­king – Com­pe­ten­cies in Histo­ry) hat dazu jetzt einen Leis­tungs­test ent­wi­ckelt – zu­nächst für den deutsch­spra­chi­gen Raum. Be­tei­ligt war auch ein Team um Prof. Dr. An­dre­as Kör­ber vom Ar­beits­be­reich Ge­schichts­di­dak­tik der Uni­ver­si­tät Ham­burg.

Pfer­de­zäh­ne im Ver­gleich: For­scher­team be­stä­tigt Rolle der Nah­rung für er­folg­rei­che Art­er­hal­tung

Zebras aus dem natürlichen Lebensraum zeigen fast immer eine gleichmäßige, nur ganz leicht gewellte Kaufläche (l.). Viele Hauspferde bilden scharfkantige Haken und unebene Kauflächen aus (r.). Der Grund ist eine zu wenig abrasive (abreibende) Fütterung. Foto: Dr. Ellen Schulz-Kornas

Für viele Wild­pferd-​Ar­ten sind Schutz-​ und Auf­zucht­pro­gram­me wich­ti­ge Be­stand­tei­le der Art­er­hal­tung. Doch wäh­rend die Nah­rung in der Wild­nis in der Regel sehr karg ist und aus zähen Grä­sern und Zwerg­sträu­chern be­steht, ist das Fut­ter in Ge­fan­gen­schaft oft zu weich und nutzt die Zähne zu wenig ab, was zu ge­sund­heit­li­chen Pro­ble­men füh­ren kann. Die un­ter­schied­li­chen Ab­nut­zungs­mus­ter der Pfer­de­zäh­ne hat ein Team des Cen­trums für Na­tur­kun­de (CeNak) der Uni­ver­si­tät Ham­burg ge­mein­sam mit Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern der Uni­ver­si­tä­ten Zü­rich und Ox­ford, des Max-​Planck-​In­sti­tuts für Evo­lu­tio­nä­re An­thro­po­lo­gie Leip­zig und des Zoos Bris­tol un­ter­sucht. Die Er­geb­nis­se wur­den in der Zeit­schrift „Equi­ne Ve­te­ri­na­ry Jour­nal“ ver­öf­f­ent­licht.

Kli­ma­wan­del in der Ant­ark­tis: Na­tür­li­che Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen un­ter­schätzt

Die kausale Unsicherheit über Ursachen der Erwärmung der antarktischen Luft ist größer als bislang angenommen. Foto: M. Helmich/pixelio.de

Für die Ent­wick­lung der glo­ba­len kli­ma­ti­schen Be­din­gun­gen ist die Ant­ark­tis von größ­ter Be­deu­tung. Wür­den Teile die­ser rie­si­gen Eis­mas­sen ab­schmel­zen, wäre dies ein mög­li­ches Kipp-​Ele­ment im Welt­kli­ma­sys­tem. Wis­sen­schaft­ler aus Ham­burg, Gie­ßen und Pots­dam konn­ten nun nach­wei­sen, dass die bis­he­ri­gen An­nah­men zur Ab­schät­zung des an­thro­po­ge­nen – also vom Men­schen her­vor­ge­ru­fe­nen – An­teils an der Er­wär­mung der Ant­ark­tis un­zu­rei­chend sind. Eine ent­spre­chen­de Stu­die wurde jetzt in der Fach­zeit­schrift „Cli­ma­te Dy­na­mics“ ver­öf­f­ent­licht.

For­schern ge­lingt Ana­ly­se neu­ar­ti­ger Ent­zün­dungs­hem­mer

Struktur des Spiegelmers NOX-E36, gebunden an das Entzündungsprotein CCL2. Grafik: Dominik Oberthür/CFEL:

Ein For­schungs­team um Prof. Dr. Chris­ti­an Bet­zel vom In­sti­tut für Bio­che­mie und Mo­le­ku­lar­bio­lo­gie der Uni­ver­si­tät Ham­burg hat erst­mals die drei­di­men­sio­na­le Struk­tur von neuen bio­tech­ni­schen Wirk­stof­fen ent­schlüs­selt, den so­ge­nann­ten Spie­gel­me­ren. Mit Spie­gel­me­ren sol­len künf­tig z.B. Ent­zün­dungs­re­ak­tio­nen oder Krebs­er­kran­kun­gen bes­ser be­han­delt wer­den.

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+ + + Uni­ver­si­tät Ham­burg: Ge­win­ner der Her­zen + + + Neues En­sem­ble in der Uni­ver­si­täts­mu­sik: Alum­ni-​Chor Uni­ver­si­tät Ham­burg + + + Prof. Dr. Satt­ler ko­mis­sa­ri­scher Dekan für die Fa­kul­tät für Be­triebs­wirt­schaft + + + Be­wer­tung der Nach­hal­tig­keit der Uni­ver­si­tät Ham­burg + + + DFG för­dert Pro­jekt von Prof. Dr. Olaf Posch zum Thema Geld­po­li­tik + + +

Edi­to­ri­al

Liebe Le­se­rin­nen und Leser,


Alex­an­der Gerst hat alle mit­ge­ris­sen, die im Au­di­max dabei waren. Ein groß­ar­ti­ger Er­zäh­ler und sym­pa­thi­scher Mensch. Ja, wir sind be­geis­tert! Und wer zur Ver­an­stal­tung nicht dabei war, dem emp­feh­len wir un­se­ren Ar­ti­kel und die Vi­deo-​Aus­zeich­nung.


Manch­mal klaf­fen Selbst-​ und Fremd­bild aus­ein­an­der, dann ist es gut, das ei­ge­ne Bild zu über­prü­fen. Das hat die Uni­ver­si­tät im jüngs­ten Wis­sen­schafts­café getan und sich zwei Ex­per­ten ein­ge­la­den. Das Er­geb­nis? Lesen Sie es nach!


Und dann war da noch Hans Ul­rich Gum­brecht, der die Fa­kul­tät für Geis­tes­wis­sen­schaf­ten be­sucht hat und einen in­ter­es­san­ten Vor­trag zur Krise der Geis­tes­wis­sen­schaf­ten im Ge­päck hatte. Stellt er sich wirk­lich vor, die Geis­tes­wis­sen­schaf­ten in der be­kann­ten Form ab­zu­schaf­fen?


Wir wün­schen viel Ver­gnü­gen bei der Lek­tü­re!


Die Re­dak­ti­on

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