UHH Newsletter

De­zem­ber 2013, Nr. 57

CAM­PUS

Große Aus­zeich­nung: Leib­niz-​Preis für Prof. Dr. Bri­git­te Röder

Prof. Dr. Brigitte Röder erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis. Foto:
UHH, RRZ/MCC, Arvid Mentz
Prof. Dr. Bri­git­te Röder er­hält den mit 2,5 Mil­lio­nen Euro do­tier­ten Leib­niz-​Preis. Foto: UHH, RRZ/MCC, Arvid Mentz

Er ist der wich­tigs­te, höchst­do­tier­te For­schungs­för­der­preis Deutsch­lands und einer von elf in die­sem Jahr geht an die Uni­ver­si­tät Ham­burg: Prof. Dr. Bri­git­te Röder, Lei­te­rin des Ar­beits­be­reichs Bio­lo­gi­sche Psy­cho­lo­gie und Neu­ro­psy­cho­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Ham­burg, er­hält als eine von ins­ge­samt elf Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern den mit 2,5 Mil­lio­nen Euro do­tier­ten Gott­fried Wil­helm Leib­niz-​Preis der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG). Das Geld kann sie bis zu sie­ben Jahre lang nach ihren ei­ge­nen Vor­stel­lun­gen und ohne bü­ro­kra­ti­schen Auf­wand für ihre For­schungs­ar­beit ver­wen­den.

Zwei neue Fa­kul­tä­ten an der Uni­ver­si­tät

Zum 1. Februar 2014 werden an der Universität zwei neue Fakultäten gegründet: die Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft sowie die Fakultät für Betriebswirtschaft. Lageplan: UHH/Düchting

Zum 1. Fe­bru­ar 2014 gibt es an der Uni­ver­si­tät Ham­burg zwei neue Fa­kul­tä­ten. Zum einen die Fa­kul­tät für Psy­cho­lo­gie und Be­we­gungs­wis­sen­schaft (Fa­kul­tät Nr. 7), die aus der bis­he­ri­gen Fa­kul­tät für Er­zie­hungs­wis­sen­schaft, Psy­cho­lo­gie und Be­we­gungs­wis­sen­schaft her­aus­ge­löst wird. Au­ßer­dem ent­steht die Fa­kul­tät für Be­triebs­wirt­schaft (Fa­kul­tät Nr. 8) durch Her­aus­lö­sung des Fach­be­reichs Be­triebs­wirt­schafts­leh­re aus der Fa­kul­tät Wirt­schafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten. Die Uni­ver­si­tät ist somit zu­künf­tig in acht statt sechs Fa­kul­tä­ten ge­glie­dert. Bis zur Wahl der De­ka­na­te wur­den eine Grün­dungs­de­ka­nin und ein Grün­dungs­de­kan er­nannt.

Neues IT-​Ver­sor­gungs­kon­zept vor­ge­stellt und CIO-​Gre­mi­um ge­schaf­fen

Serverraum im Rechenzentrum: Je leistungsfähiger die IT-Infrastruktur, desto leistungsfähiger die Mitarbeiter/innen. Das Präsidium der Universität Hamburg hat zusammen mit dem Regionalen Rechenzentrum ein IT-Versorgungskonzept verabschiedet. Foto: UHH, RRZ/MCC, Arvid Mentz

Künf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen in der Un­ter­stüt­zung von For­schung, Lehre und Ver­wal­tung kön­nen nur durch Ein­satz leis­tungs­fä­hi­ger und zu­ver­läs­si­ger IT-​Ser­vices be­wäl­tigt wer­den. Das Prä­si­di­um der Uni­ver­si­tät Ham­burg hat daher ein ge­mein­sam mit dem Re­gio­na­len Re­chen­zen­trum (RRZ) er­ar­bei­te­tes IT-​Ver­sor­gungs­kon­zept ver­ab­schie­det und am 21.11.2013 in der Kam­mer vor­ge­stellt. Darin wer­den so­wohl be­reits eta­blier­te Struk­tu­ren und Rah­men­be­din­gun­gen be­schrie­ben als auch Er­gän­zun­gen und Ver­än­de­run­gen in­iti­iert. Die we­sent­li­chen Ele­men­te und Ent­wick­lun­gen der IT-​Ver­sor­gung an der Uni­ver­si­tät Ham­burg wer­den hier vor­ge­stellt.

Fest­akt an­läss­lich der Auf­stel­lung der Le­bend­mas­ke von Emil Artin

Die Lebendmaske von Emil Artin ist seit dem 4. Dezember im Emil-Artin-Hörsaal ausgestellt. Foto: UHH/Sukhina

Er war einer der her­aus­ra­gen­den Ma­the­ma­ti­ker des 20. Jahr­hun­derts und ein bril­lan­ter aka­de­mi­scher Leh­rer: Emil Artin (1898 – 1962) lehr­te und forsch­te bis zu sei­ner Zwangseme­ri­tie­rung durch die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten 1937 und von 1958 bis 1962 an der Ham­bur­ger Uni­ver­si­tät. Jetzt hat die Fa­mi­lie Artin der Uni­ver­si­tät die Le­bend­mas­ke des be­deu­ten­den Wis­sen­schaft­lers als Schen­kung über­las­sen. An­läss­lich ihrer Auf­stel­lung ver­an­stal­te­ten das Prä­si­di­um der Uni­ver­si­tät Ham­burg und die Uni­ver­si­täts-​Ge­sell­schaft Ham­burg am 4. De­zem­ber einen Fest­akt im Emil-​Ar­tin-​Hör­saal. An­we­send waren auch zwei Kin­der und drei ehe­ma­li­ge Stu­die­ren­de Ar­tins.

IN­TER­VIEW

For­schungs­leis­tun­gen trans­pa­rent ma­chen: In­ter­view mit Dr. Bar­ba­ra Le­de­rer zum neuen For­schungs­in­for­ma­ti­ons­sys­tem (FIS)

Ein Blick in die Software: So wird das Backend des Forschungsinformationssystems aussehen, hier die Profilseite einer Wissenschaftlerin. Quelle: Pure/SciVal

In Dä­ne­mark wird es an allen staat­li­chen Hoch­schu­len ein­ge­setzt, ins­ge­samt nut­zen es über 80 For­schungs­ein­rich­tun­gen in Eu­ro­pa, jetzt wird es auch an der Uni­ver­si­tät Ham­burg und am UKE ein­ge­führt: das For­schungs­in­for­ma­ti­ons­sys­tem PURE der dä­ni­schen Firma Atira. Wir haben die mit der Ein­füh­rung be­trau­te Pro­jekt­lei­te­rin Dr. Bar­ba­ra Le­de­rer be­fragt, worin die Vor­tei­le der Da­ten­bank lie­gen und was auf die ein­zel­nen Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät zu­kommt.

FOR­SCHUNG

Was pas­siert im In­ne­ren von Mo­le­kü­len? 2 Mil­lio­nen Euro vom Eu­ro­päi­schen For­schungs­rat für Ex­pe­ri­men­tal­phy­si­ker der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Prof. Dr. Jochen Küpper erforscht die Eigenschaften, die Struktur und die Dynamik von komplexen Molekülen und biologischen Systemen.
Foto: privat

Prof. Dr. Jo­chen Küp­per, Fach­be­reich Phy­sik der Uni­ver­si­tät Ham­burg und Cen­ter for Free-​Elec­tron Laser Sci­ence (CFEL), DESY, er­hält vom Eu­ro­päi­schen For­schungs­rat (Eu­ro­pean Re­se­arch Coun­cil, ERC) einen Con­so­li­da­tor Grant in Höhe von rund 2 Mil­lio­nen Euro. Er be­kommt die Mit­tel für sein Pro­jekt „Con­trol­ling the Mo­ti­on of Com­plex Mo­le­cu­les and Par­ti­cles“ (COMO­TI­ON). Prof. Küp­per wird damit ab Früh­jahr 2014 Me­tho­den ent­wi­ckeln, um kom­ple­xe Mo­le­kü­le und bio­lo­gi­sche Sys­te­me (Pro­tei­ne, Viren oder sogar klei­ne Zel­len) ge­zielt in die Gaspha­se zu brin­gen, schock­zu­ge­frie­ren und dann mit La­sern sowie elek­tri­schen Fel­dern zu trans­por­tie­ren und zu ma­ni­pu­lie­ren. Ziel ist es, die Ei­gen­schaf­ten, die Struk­tur und Dy­na­mik die­ser kom­ple­xen Mo­le­kü­le und bio­lo­gi­schen Sys­te­me zu er­for­schen.

Zwei Son­der­for­schungs­be­rei­che er­neut er­folg­reich

Zwei Sonderforschungsbereiche können ihre Arbeit fortsetzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB 668 mit 10 und den SFB 841 mit 14 Millionen Euro.

Gleich zwei Son­der­for­schungs­be­rei­chen ist es ge­lun­gen, sich auch in einer wei­te­ren För­der­pe­rio­de er­folg­reich durch­zu­set­zen. Die Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) be­wil­lig­te für den Son­der­for­schungs­be­reich (SFB) 668 der Uni­ver­si­tät Ham­burg „Ma­gne­tis­mus vom Ein­zel­atom zur Na­no­struk­tur“ 10 Mil­lio­nen Euro. Ins­ge­samt mehr als 14 Mil­lio­nen Euro er­hält der SFB 841 „Le­ber­ent­zün­dung – In­fek­ti­on, Im­mun­re­gu­la­ti­on und Kon­se­quen­zen“ am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Ep­pen­dorf (UKE).

„Na­ture“-​Pa­per: Flüs­se und Bäche ent­las­sen mehr CO2 als an­ge­nom­men

1,8 Milliarden Tonnen Kohlenstoff gelangen pro Jahr durch Fließgewässer in die Atmosphäre. Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.de

Flie­ßen­de Ge­wäs­ser geben deut­lich mehr Koh­len­di­oxid in die Erd­at­mo­sphä­re ab als bis­her ver­mu­tet – ins­be­son­de­re bei star­ken Tur­bu­len­zen an der Was­ser­ober­flä­che. Das be­rich­tet das Wis­sen­schaft­ler­team des „Cen­trum für Erd­sys­tem­for­schung und Nach­hal­tig­keit“ (CEN) der Uni­ver­si­tät Ham­burg, der Yale School of Fo­re­stry & En­viron­men­tal Stu­dies und wei­te­rer Part­ner­ein­rich­tun­gen in einer ak­tu­el­len Aus­ga­be der Zeit­schrift „Na­ture“.

Neue DIN-​Spe­zi­fi­ka­ti­on: Was kos­ten Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen wirk­lich?

Wenn Produktionsanlagen stillstehen, ist das für Unternehmen teuer. Die neuen Leitlinien für die Kostenbewertung im Lebenszyklus von Produkten berücksichtigen auch diesen Aspekt. Foto: Flickr/GillyBerlin

Für Un­ter­neh­men zäh­len bei In­ves­ti­tio­nen in Ma­schi­nen und An­la­gen nicht mehr al­lein die An­schaf­fungs­kos­ten, son­dern auch die Fol­ge­kos­ten, z. B. für Be­trieb und War­tung. Des­halb nut­zen sie bei In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen für Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen Le­bens­zy­klus­kos­ten-​Kon­zep­te, die diese Kri­te­ri­en ab­bil­den. Ein Team um Wirt­schafts­in­for­ma­ti­ker Prof. Dr. Mar­kus Nütt­gens von der Fa­kul­tät Wirt­schafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten hat zu­sam­men mit dem Deut­schen In­sti­tut für Nor­mung e. V. (DIN) sowie dem Ham­bur­ger In­for­ma­tik Tech­no­lo­gie-​Cen­ter e. V. neue Leit­li­ni­en für das Le­bens­zy­klus­ma­nage­ment von Pro­dukt-​Dienst­leis­tungs­sys­te­men er­ar­bei­tet.

Ma­te­rie­wel­len ler­nen neue Tricks: Ma­gne­te aus ul­tra­kal­ten Ato­men

Computersimulation von Magneten aus Quantenmateriewellen. Die Magneten können nach Norden (rot) oder Süden (blau) zeigen. Foto: UHH/Institut für Laserphysik

Ma­gne­tis­mus be­geg­net uns nicht nur im Erd­ma­gnet­feld, nach dem sich Kom­pass­na­deln aus­rich­ten, son­dern z.B. in mo­der­ner Tech­nik, denn auch in Com­pu­ter-​Fest­plat­ten oder bei me­di­zi­ni­schen In­stru­men­ten spielt Ma­gne­tis­mus eine wich­ti­ge Rolle. Ein Team von Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern unter der Lei­tung von Prof. Dr. Klaus Seng­stock und Prof. Dr. Lud­wig Ma­they vom In­sti­tut für La­ser­phy­sik der Uni­ver­si­tät Ham­burg hat nun – ge­mein­sam mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus Dres­den, Inns­bruck und Bar­ce­lo­na – Ma­gne­te aus Quan­ten­ma­te­rie­wel­len er­zeugt. Sie wol­len damit mehr über die ele­men­ta­ren Vor­gän­ge beim Phä­no­men Ma­gne­tis­mus er­fah­ren. Das be­rich­tet die No­vem­ber­aus­ga­be der Zeit­schrift Na­ture Phy­sics in ihrer Ti­tel­ge­schich­te.

CAM­PUS

Jah­res­ta­gung Uni­ver­si­täts­kol­leg erst­mals Teil des er­folg­rei­chen Kon­fe­renz­tags Stu­di­um und Lehre

Prof. Dr. Holger Fischer (l.), Vizepräsident für Studium und Lehre, bei der Podiumsdiskussion zum Handlungsfeld Schulprojekte. Foto: Michael Scheibel

Ist die Hoch­schu­le der Zu­kunft ver­netzt, nach­hal­tig, pro­fi­liert und Leh­re-​ori­en­tiert? Cam­pus In­no­va­ti­on und der Kon­fe­renz­tag Stu­di­um und Lehre such­ten am 14. und 15. No­vem­ber im Cu­rio-​Haus in Ham­burg nach Ant­wor­ten auf diese Frage. Mit mehr als 700 An­mel­dun­gen setz­te die Ge­mein­schafts­ver­an­stal­tung von Mul­ti­me­dia Kon­tor Ham­burg (MMKH) und Uni­ver­si­tät Ham­burg ihren Er­folgs­kurs fort. Erst­mals war das Uni­ver­si­täts­kol­leg Mit­ver­an­stal­ter und seine Jah­res­ta­gung 2013 Teil des Pro­gramms.

Pre­mie­re für Wis­sen­schafts­café des Kom­pe­tenz­zen­trums Nach­hal­ti­ge Uni­ver­si­tät

Ergebnisse einer interfakultären Dialogs: Beim Wissenschaftscafé ging es um die Frage „Welche Gesellschaft braucht meine Wissenschaft?“ Foto: Jürgen Schaper

Wis­sen­schaft in ent­spann­ter At­mo­sphä­re – Unter die­sem Motto fand die erste Ver­an­stal­tung des vom Kom­pe­tenz­zen­trum Nach­hal­ti­ge Uni­ver­si­tät (KNU) in­iti­ier­ten Wis­sen­schafts­cafés statt. Die rund 90 Gäste, die sich am 27. No­vem­ber im Chi­ne­si­schen Tee­haus „Ham­burg Yu Gar­den“ ein­ge­fun­den hat­ten, nutz­ten die Ge­le­gen­heit, in­ten­siv über ver­schie­de­ne As­pek­te nach­hal­ti­ger Wis­sen­schaft zu dis­ku­tie­ren..

Son­der­band der „Ham­bur­ger Bei­trä­ge zur Wis­sen­schafts­ge­schich­te“ er­schie­nen

Im November 2013 erschien die Festschrift „Gelebte Universitätsgeschichte. Erträge jüngster Forschung – Eckart Krause zum 70. Geburtstag“. Foto: UHH/Schell

Gleich meh­re­re Jah­res­ta­ge konn­te die Ar­beits­stel­le für Uni­ver­si­täts­ge­schich­te am 15. No­vem­ber mit einer Flur­par­ty im Haupt­ge­bäu­de und mehr als ein­hun­dert Gäs­ten fei­ern: Vor 30 Jah­ren legte Eckart Krau­se den Grund­stein für die heute um­fang­rei­che uni­ver­si­täts­ge­schicht­li­che Samm­lung, vor 20 Jah­ren wurde diese als „Ham­bur­ger Bi­blio­thek für Uni­ver­si­täts­ge­schich­te“ in­sti­tu­tio­na­li­siert, vor 10 Jah­ren er­folg­te ihre Er­wei­te­rung zur „Ar­beits­stel­le für Uni­ver­si­täts­ge­schich­te“, und last but not least (gleich­wohl in der Ein­la­dung zur Feier ver­schwie­gen) be­ging deren Grün­der und lang­jäh­ri­ge Lei­ter Eckart Krau­se am 13. No­vem­ber sei­nen 70. Ge­burts­tag. Aus die­sem An­lass wurde ihm zu Ehren eine Fest­schrift ver­öf­f­ent­licht.

„What is it good for?“ PEP-​Stu­die­ren­de or­ga­ni­sie­ren Kon­fe­renz zu In­ter­dis­zi­pli­na­ri­tät

Logo der studentisch organisierten PEP Conference

Der Blick über die Län­der­gren­zen hat sich ge­lohnt: Stu­die­ren­de des Mas­ters „Po­li­tics, Eco­no­mics & Phi­lo­so­phy“ (PEP) haben eine drei­tä­gi­ge Kon­fe­renz or­ga­ni­siert und Ideen ge­sam­melt, wie die in­ter­dis­zi­pli­nä­re Ver­knüp­fung ihrer Stu­di­en­in­hal­te bes­ser ge­lin­gen kann. Vom 22. bis 24. No­vem­ber 2013 dis­ku­tier­ten 70 Stu­die­ren­de sowie 30 Pro­fes­so­rin­nen und Pro­fes­so­ren aus ganz Eu­ro­pa über In­ter­dis­zi­pli­na­ri­tät und die Um­set­zung in PEP-​Stu­di­en­gän­gen. Das Pro­gramm „För­de­rung und Un­ter­stüt­zung stu­den­ti­scher Pro­jek­te“ des Uni­ver­si­täts­kol­legs hat das Pro­jekt von An­fang an be­glei­tet.

Will­kom­mens­fei­er für neue wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter

Traditionell wurden auch in diesem Jahr die Neuberufenen an der Universität im feierlichen Rahmen willkommen geheißen. Foto: UHH/Sukhina

Auf Ein­la­dung des Prä­si­den­ten und des Kanz­lers ver­sam­mel­ten sich am 25. No­vem­ber rund 90 neue wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Uni­ver­si­tät Ham­burg im Chi­ne­si­schen Tee­haus „Ham­burg Yu Gar­den“ und wur­den im fei­er­li­chen Rah­men of­fi­zi­ell be­grüßt. Das Chi­ne­si­sche Tee­haus war zum ers­ten Mal Ver­an­stal­tungs­ort des tra­di­tio­nel­len Will­kom­mens­emp­fangs.

PIER Helm­holtz Gra­dua­te School: Kick-​off und Ver­ga­be von fünf Volls­ti­pen­di­en

Die neuen Stipendiaten der Joachim Herz Stiftung (v. l. n. r.): Zhipeng Huang, Max Rose, Hendrik Schlicke, Maria Kokkinidou (nicht abgebildet: Rajkiran Tholapi). 
Foto: DESY/Marta Mayer

Seit dem 1. Ja­nu­ar die­ses Jah­res hat sie ihre Pfor­ten für Dok­to­ran­din­nen und Dok­to­ran­den ge­öff­net, am 29. Ok­to­ber wurde sie nun auch of­fi­zi­ell ein­ge­weiht: die PIER Helm­holtz Gra­dua­te School (PHGS), das fach­über­grei­fen­de Dach der ge­mein­sa­men Dok­to­ran­den­aus­bil­dung der Uni­ver­si­tät und des Deut­schen Elek­tro­nen-​Syn­chro­trons (DESY). An­läss­lich der Kick-​off-​Ver­an­stal­tung be­such­ten rund 80 ge­la­de­ne Gäste den Cam­pus Bah­ren­feld. Im Rah­men des Fest­ak­tes wur­den au­ßer­dem fünf in­ter­na­tio­na­le Pro­mo­ti­ons­sti­pen­di­en der Joa­chim Herz Stif­tung ver­lie­hen.

Kon­takt­stu­di­um für äl­te­re Er­wach­se­ne fei­ert 20-​jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um

Mit einem Festakt feierten über 300 Gäste das 20-jährige Bestehen des Kontaktstudiums für ältere Erwachsene. Festredner war der ehemalige Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Fischer-Appelt. Foto: Magdalene Asbeck

An­läss­lich des 20-​jäh­ri­gen Be­ste­hens des Kon­takt­stu­di­ums für äl­te­re Er­wach­se­ne lud die Ar­beits­stel­le für Wis­sen­schaft­li­che Wei­ter­bil­dung (AWW) der Uni­ver­si­tät Ham­burg am 13. No­vem­ber zu einem Emp­fang im Ernst-​Cas­si­rer-​Hör­saal des Haupt­ge­bäu­des. Der ehe­ma­li­ge Prä­si­dent der Uni­ver­si­tät Ham­burg, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Fi­scher-​Ap­pelt, hielt den Fest­vor­trag.

UNICA: Ab­schied ers­ter Men­te­es und Grün­dung des UNI­CA-​Netz­werks

Vizepräsidentin Prof. Dr. Jetta Frost überreichte das UNICA-Zertifikat an die Mentees des ersten Jahrgangs. Foto: Christian Scholz

Vor vier Jah­ren er­hiel­ten 13 Stu­den­tin­nen und Dok­to­ran­din­nen eine be­son­de­re Chan­ce: Sie wur­den als Men­te­es in das UNI­CA-​Men­to­ring-​Pro­gramm auf­ge­nom­men. Das Pro­gramm der Ar­beits­stel­le Ex­per­tin­nen-​Be­ra­tungs­netz/Men­to­ring und der Uni­ver­si­täts-​Ge­sell­schaft Ham­burg be­glei­tet und un­ter­stützt seit­her 59 Frau­en beim Ein­stieg in den Beruf. Am 19. No­vem­ber 2013 wurde nun der erste UNI­CA-​Jahr­gang of­fi­zi­ell ver­ab­schie­det und der vier­te be­grüßt.

VER­AN­STAL­TUNG

11. Süd­asi­en-​Tag: Bil­dung als Schlüs­sel für ge­sell­schaft­li­chen Wan­del und so­zia­le Ge­rech­tig­keit

Die Sri Lankische Tanzgruppe von Sulakshi Fonseka zeigte beim 11. Südasien-Tag traditionelle Tänze aus Sri Lanka. Foto: Marcus Fornell

Acht Län­der, mehr als 1,5 Mil­li­ar­den Men­schen und wach­sen­de Wirt­schafts­mäch­te: Die Be­deu­tung der Re­gi­on Süd­asi­en steigt – nicht nur für Eu­ro­pa, son­dern auch für Deutsch­land und Ham­burg. Um für mehr Ver­ständ­nis für diese Re­gi­on zu wer­ben und be­ste­hen­de Part­ner­schaf­ten zu pfle­gen, wurde am 16. No­vem­ber an der Uni­ver­si­tät Ham­burg der Süd­asi­en-​Tag ge­fei­ert – und das be­reits zum elf­ten Mal. Die Schwer­punkt­the­men waren Bil­dung und Aus­bil­dung in Süd­asi­en.

CAM­PUS

UNI | KURZ­MEL­DUN­GEN

+ + + Ab­tei­lung 9 als Stabs­stel­le an­ge­bun­den + + + Buch über MOOCs als kos­ten­frei­er Down­load + + + Fried­rich Wil­helm Bes­sel-​For­schungs­preis­trä­ger an der Fa­kul­tät für Rechts­wis­sen­schaft + + +

Edi­to­ri­al

Liebe Le­se­rin­nen und Leser,

bis Weih­nach­ten ver­geht noch etwas Zeit, Grund zur Freu­de gab es aber jetzt schon: Prof. Dr. Bri­git­te Röder er­hält als eine von elf Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern den wich­tigs­ten und höchst­do­tier­ten For­schungs­för­der­preis Deutsch­lands – den Leib­niz-​Preis. Mehr zu ihrer For­schung er­fah­ren Sie im News­let­ter.


Das Jahr 2014 steht kurz bevor und bringt uns be­reits ei­ni­ge Ver­än­de­run­gen: Zum 1. Fe­bru­ar wer­den zwei neue Fa­kul­tä­ten ge­grün­det – die Fa­kul­tät für Psy­cho­lo­gie und Be­we­gungs­wis­sen­schaft sowie die Fa­kul­tät für Be­triebs­wirt­schaft. Alle Hin­ter­grün­de zur Fa­kul­tä­ten­grün­dung lesen Sie im News­let­ter. 


Ins­ge­samt nut­zen es über 80 For­schungs­ein­rich­tun­gen in Eu­ro­pa, jetzt wird es auch an der Uni­ver­si­tät Ham­burg und am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum ein­ge­führt: das For­schungs­in­for­ma­ti­ons­sys­tem PURE. Im In­ter­view er­klärt uns Pro­jekt­lei­te­rin Dr. Bar­ba­ra Le­de­rer, wel­che Vor­tei­le die neue Da­ten­bank für Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler bie­tet.  


Wir wün­schen Ihnen eine nicht zu stres­si­ge Vor­weih­nachts­zeit, fröh­li­che Fei­er­ta­ge sowie ein er­folg­rei­ches Jahr 2014.


Viel Ver­gnü­gen bei der Lek­tü­re!

Die Re­dak­ti­on

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