UHH Newsletter

Sep­tem­ber 2010, Nr. 18

CAM­PUS

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Die Titelblätter der neun neuen AntragsskizzenFoto: UHH/SchellFoto: UHH/SchellFoto: UHH/Schell
Die Uni­ver­si­tät Ham­burg geht mit neun An­trä­gen ins Ren­nen um die Ex­zel­lenz­för­de­rung, Foto: Jas­min Dich­ant



Kon­takt:

An­ne-​Kath­rin Herr­mann
Re­fe­ren­tin des Prä­si­den­ten
Ed­mund-​Sie­mers-​Al­lee 1
20146 Ham­burg

t. 040.42838-​1803
e. anne-kathrin.​herrmann@​hvn.​uni-​ham­burg.de


Link zur Auf­lis­tung der Neu­an­trä­ge...

Ex­zel­len­zin­itia­ti­ve: Uni­ver­si­tät Ham­burg be­wirbt sich in allen drei För­der­li­ni­en

In der drit­ten Runde der Ex­zel­len­zin­itia­ti­ve zur För­de­rung der Wis­sen­schaft und For­schung an deut­schen Hoch­schu­len will die Uni­ver­si­tät Ham­burg ihre hohe Qua­li­tät unter Be­weis stel­len. Am 30. Au­gust 2010 fuhr Herr Sindt, der Fah­rer des Prä­si­den­ten, nach Bonn, um bei der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) per­sön­lich die Ide­en­s­kiz­zen für Neu­an­trä­ge ab­zu­ge­ben.
Nach Mo­na­ten der in­ten­si­ven Vor­be­rei­tung hat die Uni­ver­si­tät Ham­burg bei der DFG ins­ge­samt neun An­trags­skiz­zen ein­ge­reicht. Der Prä­si­dent der Uni­ver­si­tät Ham­burg, Pro­fes­sor Die­ter Len­zen, be­dank­te sich bei allen Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern sowie Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern für ihre un­er­müd­li­che Ent­wick­lungs­ar­beit in allen drei För­der­li­ni­en.

Fünf Fa­kul­tä­ten der Uni­ver­si­tät Ham­burg haben sich in der ers­ten För­der­li­nie mit einem Kon­zept für eine Gra­du­ier­ten­schu­le be­wor­ben. In der zwei­ten För­der­li­nie (Ex­zel­lenz­clus­ter) wur­den An­trags­skiz­zen aus der Phy­sik, den Sprach-​ und Er­zie­hungs­wis­sen­schaf­ten und den Neu­ro­wis­sen­schaf­ten neu ein­ge­reicht. Das Ex­zel­lenz­clus­ter
Cli­SAP, das 2007 in die­ser För­der­li­nie er­folg­reich war, kann sich im Som­mer 2011 mit einem Fort­set­zungs­an­trag be­wer­ben. Das Zu­kunfts­kon­zept der ge­sam­ten Uni­ver­si­tät Ham­burg geht mit dem Thema Nach­hal­tig­keit ins Ren­nen um die drit­te För­der­li­nie.

Nach­hal­tig in die Zu­kunft

Die Uni­ver­si­tät ver­fügt be­reits jetzt über brei­te An­sät­ze zur Nach­hal­tig­keits­for­schung und -​leh­re in allen Fa­kul­tä­ten, ex­em­pla­risch ge­nannt seien hier die For­schungs­stel­le Nach­hal­ti­ge Um­wel­t­ent­wick­lung und das Lan­desex­zel­lenz­clus­ter Mehr­spra­chig­keit. Das Zu­kunfts­kon­zept be­schreibt, wie sich For­schung und Un­ter­richt den Her­aus­for­de­run­gen eines nach­hal­ti­gen Um­gangs mit Natur und Kul­tur stel­len und wel­che For­men des Un­ter­richts dazu bei­tra­gen, Ler­nen nach­hal­tig zu ge­stal­ten. Eine re­fle­xi­ve, kri­ti­sche Wis­sen­schaft ist An­lie­gen der Uni­ver­si­tät Ham­burg, um die aka­de­mi­sche Ar­beit auch in der Nach­hal­tig­keit ihrer Er­geb­nis­se zu be­fra­gen.

Die­ser in­te­gra­ti­ve An­satz ent­spricht auch dem Leit­ge­dan­ken des Stif­ters des Haupt­ge­bäu­des, Ed­mund Sie­mers: „Der For­schung, der Lehre, der Bil­dung“. Hier­in zeigt sich das be­son­de­re Ver­ständ­nis von Bil­dung an der UHH: Bil­dung stellt einen un­auf­lös­li­chen Zu­sam­men­hang von For­schung und Lehre dar, nach­hal­ti­ge Bil­dung ver­wirk­licht sich erst im Zu­sam­men­spiel von For­schung und Lehre.

2,7 Mil­li­ar­den Euro För­der­vo­lu­men

Die Ex­zel­len­zin­itia­ti­ve wird größ­ten­teils, mit mehr als 75%, aus Bun­des­gel­dern fi­nan­ziert. In die­sem Jahr ist das För­der­vo­lu­men um 30% er­höht wor­den und liegt nun bei rund 2,7 Mil­li­ar­den Euro. Eine er­gän­zen­de Fi­nan­zie­rung in Höhe von 25% muss durch die Län­der auf­ge­bracht wer­den. Die Lauf­zeit der drit­ten Runde der Ex­zel­len­zin­itia­ti­ve gilt von 2012 bis 2017.

Das Fi­nanz­vo­lu­men wird auf die För­der­li­ni­en wie folgt auf­ge­teilt: Gra­du­ier­ten­schu­len zur För­de­rung des wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuch­ses kön­nen jähr­lich zwi­schen 1 und 2,5 Mio. Euro be­an­tra­gen. Für Ex­zel­lenz­clus­ter zur För­de­rung der Spit­zen­for­schung an Hoch­schu­len um­fasst die Band­brei­te von 3 bis 8 Mio. Euro jähr­lich. Für die drit­te För­der­li­nie, den Zu­kunfts­kon­zep­ten zum pro­jekt­be­zo­ge­nen Aus­bau der uni­ver­si­tä­ren Spit­zen­for­schung, sind ins­ge­samt rund 142 Mio. Euro jähr­lich ein­ge­plant.

Wel­che Skiz­zen für Neu­an­trä­ge in die en­ge­re Wahl kom­men und auf­ge­for­dert wer­den, Voll­an­trä­ge ein­zu­rei­chen, wird erst nach einer wis­sen­schaft­li­chen Be­gut­ach­tung im März 2011 be­kannt wer­den. Die end­gül­ti­ge För­de­r­ent­schei­dung fällt im Som­mer 2012.

2007 war Cli­SAP er­folg­reich

Die Uni­ver­si­tät Ham­burg war 2007 in der zwei­ten För­der­run­de der Bun­desex­zel­len­zin­itia­ti­ve mit dem An­trag „In­te­gra­ted Cli­ma­te Sys­tem Ana­ly­sis and Pre­dic­tion" (Cli­SAP, 2007-​2012) er­folg­reich. In die­sem Ex­zel­lenz­clus­ter ko­ope­riert die Uni­ver­si­tät Ham­burg mit dem Max-​Planck-​In­sti­tut für Me­teo­ro­lo­gie und dem Deut­schen Kli­ma­re­chen­zen­trum sowie dem In­sti­tut für Küs­ten­for­schung des GKSS-​For­schungs­zen­trums Geest­hacht. Das Clus­ter gab den An­stoß für den Zu­sam­men­schluss der Part­ner zum Ham­bur­ger Kli­ma­Cam­pus.


Red.
 



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