UHH Newsletter

März 2013, Nr. 48

VER­AN­STAL­TUNG

/onTEAM/newsletter/images/medi101362649358.jpg
Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, stellte die Ergebnisse ihrer aktuellen Forschungsarbeit vor. Foto: UHH/ScholzUniversitäts-Vizepräsidentin Rosemarie Mielke hielt ein Grußwort. Foto: UHH/ScholzSenatorin Jana Schiedek lobte das Beratungsnetz als „Erfolgsmodell“. Foto: UHH/ScholzProf. Angelika Wagner, Leiterin der Arbeitsstelle, beschrieb die umfangreiche Arbeit der Mentorinnen. Foto: UHH/Scholz
Der Fest­akt für die Men­to­rin­nen fand im Spie­gel­saal des Mu­se­ums für Kunst & Ge­wer­be statt. Foto: UHH/Sc­holz



Kon­takt:

Kris­tin Losch
Ex­per­tin­nen-​Be­ra­tungs­netz/Men­to­ring
Ar­beits­stel­le der Uni­ver­si­tät

t. 040.42838-​7990
e.expertinnen@​uni-​ham­burg.de

Ar­beits­stel­le Ex­per­tin­nen-​Be­ra­tungs­netz ehrt Men­to­rin­nen mit Fest­akt

An die­sem Abend stan­den die Men­schen im Mit­tel­punkt, die sonst eher im Hin­ter­grund wir­ken: Die Men­to­rin­nen der Ar­beits­stel­le Ex­per­tin­nen-​Be­ra­tungs­netz/Men­to­ring der Uni­ver­si­tät Ham­burg wur­den am 7. Fe­bru­ar in einem Fest­akt für ihre eh­ren­amt­li­che Ar­beit ge­ehrt. Mehr als 80 Men­to­rin­nen, Men­te­es, Freun­de und För­de­rer des Netz­werks kamen im Spie­gel­saal des Mu­se­ums für Kunst & Ge­wer­be zu­sam­men. Als Eh­ren­gäs­te spra­chen unter an­de­rem Ham­burgs Se­na­to­rin Jana Schie­dek von der Be­hör­de für Jus­tiz und Gleich­stel­lung und Prof. Dr. Ro­se­ma­rie Miel­ke, Vi­ze­prä­si­den­tin der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Zudem stell­te Prof. Jutta All­men­din­ger, Prä­si­den­tin des Wis­sen­schafts­zen­trums Ber­lin für So­zi­al­for­schung, die Er­geb­nis­se ihrer For­schungs­ar­beit zum Thema „Le­bens­ent­wür­fe jun­ger Frau­en“ vor.
Sie geben Ori­en­tie­rung im Stu­di­um und für den Be­rufs­ein­stieg, un­ter­stüt­zen, wenn die Work-​Life-​Ba­lan­ce nicht mehr stimmt oder er­mu­ti­gen zu neuen Kar­rie­re­schrit­ten: Seit 24 Jah­ren en­ga­gie­ren sich die Men­to­rin­nen des Ex­per­tin­nen-​Be­ra­tungs­net­zes für Frau­en­för­de­rung der nach­hal­ti­gen Art. Sie kom­men aus der Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Ver­wal­tung und an­de­ren Be­rei­chen und haben bis heute mehr als 6.000 Frau­en be­ra­ten. 2012 wurde diese Leis­tung mit dem Frau­en­för­der­preis der Uni­ver­si­tät Ham­burg aus­ge­zeich­net, nun ehrte die Ar­beits­stel­le ihre Men­to­rin­nen mit einem ei­ge­nen Fest­akt.

Red­ne­rin­nen wür­di­gen her­aus­ra­gen­des En­ga­ge­ment

Große An­er­ken­nung und Wert­schät­zung präg­ten die Reden im his­to­ri­schen Am­bi­en­te des Spie­gel­saals. Nach der Be­grü­ßung durch Dr. Do­ro­thea Rit­ter, Ge­schäfts­füh­re­rin der Ar­beits­stel­le und Mo­de­ra­to­rin des Abends, über­nahm Se­na­to­rin Schie­dek das Wort. Sie ver­wies auf den Wert der Be­ra­tun­gen ge­ra­de für junge, be­ruf­lich auf­stre­ben­de Frau­en: „Das Ex­per­tin­nen-​Be­ra­tungs­netz bie­tet Frau­en seit vie­len Jah­ren Un­ter­stüt­zung auf dem be­ruf­li­chen Weg an die Spit­ze. Und die über­wäl­ti­gen­de Nach­fra­ge zeigt: Es ist ein Er­folgs­mo­dell!“

Uni­ver­si­täts-​Vi­ze­prä­si­den­tin Miel­ke hob in ihrem Gruß­wort den Ver­dienst des Be­rufs­ein­stiegs-​Men­to­ring­pro­gramms UNICA für weib­li­che Nach­wuchs­füh­rungs­kräf­te her­vor: „Junge Stu­den­tin­nen und Wis­sen­schaft­le­rin­nen brau­chen Mo­del­le, die zei­gen, dass man ganz nach oben kom­men kann.“ Im An­schluss er­läu­ter­te Prof. An­ge­li­ka Wag­ner, Lei­te­rin der Ar­beits­stel­le, die um­fang­rei­che Ar­beit der Men­to­rin­nen und cha­rak­te­ri­sier­te sie durch drei Merk­ma­le: Leer­stel­len fül­len, Bau­stel­len auf­de­cken und Blo­cka­den lösen.

Ak­tu­el­le Stu­die „Le­bens­ent­wür­fe jun­ger Frau­en“

Ein be­son­de­res Ge­schenk hatte Fest­red­ne­rin Prof. Jutta All­men­din­ger, Ph.D., mit­ge­bracht: Sie stell­te erste Er­geb­nis­se ihrer noch un­ver­öf­f­ent­lich­ten Stu­die zum Thema „Le­bens­ent­wür­fe jun­ger Frau­en“ vor, die in Ko­ope­ra­ti­on mit der Zeit­schrift Bri­git­te be­reits zum drit­ten Mal durch­ge­führt wurde. Mit der Ein­lei­tung „Ich kann Ihnen ver­si­chern: Sie wer­den viel zu tun haben“ gab sie den Zu­hö­re­rin­nen eine 45-​mi­nü­ti­ge Zu­sam­men­fas­sung und ließ kei­nen Zwei­fel daran, dass ge­ra­de Frau­en zwi­schen 25 und 35 Jah­ren be­ruf­lich und pri­vat vor immer kom­ple­xe­ren An­for­de­run­gen ste­hen. Ein Thema, das die Zu­hö­re­rin­nen im An­schluss an den Vor­trag an­ge­regt mit der Wis­sen­schaft­le­rin dis­ku­tier­ten.

Men­to­ring be­deu­tet Ver­än­de­rungs­im­pul­se zu geben

Die ge­ehr­ten Frau­en nah­men alle Bei­trä­ge des Abends mit gro­ßer Freu­de ent­ge­gen und nutz­ten im An­schluss die Ge­le­gen­heit zum in­ten­si­ven Ge­dan­ken­aus­tausch. Eine Men­to­rin brach­te dabei die Mo­ti­va­ti­on für ihre Ar­beit noch ein­mal auf den Punkt: „Unser Haupt­auf­ga­be ist es, Ver­än­de­rungs­im­pul­se bei un­se­ren Men­te­es zu er­zeu­gen. Wir neh­men ihnen nicht die Ar­beit ab, ihre Pro­ble­me selbst zu lösen. Aber wir zei­gen, wie sie an­de­re Sicht­wei­sen und Mut zu neuen Schrit­ten ent­wi­ckeln kön­nen.“
K. Losch
 
 
Home | Impressum | Datenschutz | Kontakt