UHH Newsletter

Ja­nu­ar 2013, Nr. 46

FOR­SCHUNG

Neue Welt­kar­te zeigt Ober­flä­che der Erd­krus­te 100-​mal ge­nau­er

Eine neue Weltkarte, die von Forscher/innen der Universität Hamburg/KlimaCampus entwickelt wurde, zeigt ein sehr genaues Bild der Erdkruste unter der dünnen Bodenschicht. Visualisierung: KlimaCampus/DKRZ/Felicia Brisc
Eine neue Welt­kar­te, die von For­scher/innen der Uni­ver­si­tät Ham­burg/Kli­ma­Cam­pus ent­wi­ckelt wurde, zeigt ein sehr ge­nau­es Bild der Erd­krus­te unter der dün­nen Bo­den­schicht. Vi­sua­li­sie­rung: Kli­ma­Cam­pus/DKRZ/Fe­li­cia Brisc
Wie sieht die Erde aus, wenn wir unter ihre Haut bli­cken? For­scher der Uni­ver­si­tät Ham­burg/Kli­ma­Cam­pus zei­gen mit einer neuen Welt­kar­te ein sehr ge­nau­es Bild der Erd­krus­te unter der dün­nen Bo­den­schicht. Die Ei­gen­schaf­ten der Ge­steins­ar­ten las­sen sich jetzt 100-​mal ge­nau­er dar­stel­len als in frü­he­ren Kar­ten: Sie wer­den nun quasi unter dem Mi­kro­skop be­trach­tet an­statt mit der Lupe.

Stu­die: Wie Pa­ti­en­ten und deren An­ge­hö­ri­ge Kli­ni­ken im In­ter­net be­wer­ten

Forscherinnen und Forscher des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg haben Motive, Inhalte und Charakteristika von Klinik-Bewertungen im Internet untersucht. Foto: Fotolia
For­sche­rin­nen und For­scher des Ham­burg Cen­ter for Health Eco­no­mics (HCHE) der Uni­ver­si­tät Ham­burg haben Mo­ti­ve, In­hal­te und Cha­rak­te­ris­ti­ka von Kli­nik-​Be­wer­tun­gen im In­ter­net un­ter­sucht. Das zen­tra­le Er­geb­nis: Be­han­del­te ur­tei­len po­si­ti­ver als An­ge­hö­ri­ge und vor allem dann, wenn sie das Kran­ken­haus selbst ge­wählt haben.

VER­AN­STAL­TUNG

Wis­sen­schaft­li­che Samm­lun­gen öff­ne­ten ihre Türen

Am 30. Dezember 2012 hatten zahlreiche Sammlungen der Universität ihre Türen außer der Reihe geöffnet, unter anderem auch das Geologisch-Paläontologische Museum. Foto: Wolfgang Weitschat
Die Uni­ver­si­tät Ham­burg hat einen be­son­ders wert­vol­len Schatz: mehr als 30 For­schungs-​ und Schau­samm­lun­gen, die von Algen und ana­to­mi­schen Mo­del­len über Gips­ab­güs­se an­ti­ker Skulp­tu­ren bis hin zu Tier­prä­pa­ra­ten, Fos­si­li­en und Ge­stei­nen die ver­schie­dens­ten Ex­po­na­te um­fas­sen. Oft sind diese Stü­cke dem Pu­bli­kum ver­schlos­sen, doch am Ak­ti­ons­tag „Ham­bur­ger Schät­ze – Wis­sen­schaft­li­che Samm­lun­gen ent­de­cken“ konn­ten In­ter­es­sier­te ex­klu­si­ve Ein­bli­cke ge­win­nen.

CAM­PUS

Super Leis­tung: Hohe Aus­zeich­nung für For­scher­team zu Su­pra­lei­tern

Der Hamburger Physikprofessor Andrea Cavalleri ist Sprecher des europäischen Forschungsverbundes „Frontiers in Quantum Materials' Control (Q-MAC)“ Foto: Jörg Harms/MPSD
Strom, der ver­lust­frei fließt – das gibt es ak­tu­ell nur bei deut­lich unter -100°C. Wie Su­pra­lei­ter auch bei hö­he­ren Tem­pe­ra­tu­ren funk­tio­nie­ren, daran forscht Prof. Dr. An­drea Ca­val­le­ri von der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Hier­für er­hält er ge­mein­sam mit drei Wis­sen­schaft­lern aus Ox­ford, Genf und Paris einen der ers­ten elf Syn­er­gy Grants des Eu­ro­päi­schen For­schungs­rats (Eu­ro­pean Re­se­arch Coun­cil, ERC). Für fünf Jahre be­kommt der For­schungs­ver­bund „Fron­tiers in Quan­tum Ma­te­ri­als' Con­trol (Q-MAC)“ knapp 10 Mio. Euro vom ERC – rund 2,7 Mio. Euro ent­fal­len auf die Uni­ver­si­tät Ham­burg.

Uni­ver­si­tät er­reicht sehr gutes Er­geb­nis im For­schungs­ra­ting „An­glis­tik und Ame­ri­ka­nis­tik“ des Wis­sen­schafts­ra­tes

Die Universität Hamburg hat im Forschungsrating des Wissenschaftsrats für die Fächer Anglistik und Amerikanistik sehr gut abgeschnitten. Foto: Ocal, Clker.com
Der Wis­sen­schafts­rat – das wich­tigs­te wis­sen­schafts­po­li­ti­sche Be­ra­tungs­gre­mi­um in Deutsch­land – hat am 7. De­zem­ber das For­schungs­ra­ting für die Fä­cher An­glis­tik und Ame­ri­ka­nis­tik ver­öf­f­ent­licht. Die Uni­ver­si­tät Ham­burg hat dabei in den Be­rei­chen Eng­li­sche Sprach­wis­sen­schaft, Ame­ri­ka­stu­di­en sowie „An­glis­tik: Li­te­ra­tur und Kul­tur­wis­sen­schaft“ sehr gut bis her­aus­ra­gend ab­ge­schnit­ten.

Un­ter­wegs ler­nen: Ham­bur­ger eLearning-​Ma­ga­zin zum Thema „Mo­bi­le Learning“ er­schie­nen

Coverbild der aktuellen Ausgabe des Hamburger eLearning-Magazins, das im Zentralen eLearning Büro der Universität entsteht.
Smart­pho­nes und Ta­blet-​PCs ge­hö­ren heute quasi zur pri­va­ten Stan­dard­aus­stat­tung der Stu­die­ren­den. Das hat auch Aus­wir­kun­gen auf die Lehre und das Ler­nen an der Uni­ver­si­tät. Das Ham­bur­ger eLearning-​Ma­ga­zin stellt in sei­ner ak­tu­el­len Aus­ga­be die neuen Mög­lich­kei­ten im Be­reich ‚Mo­bi­le Learning‘ vor. An­hand ver­schie­de­ner Bei­spie­le und Fra­ge­stel­lun­gen wird dar­ge­stellt, wie ein Um­den­ken in der Lehre in Bezug auf die neuen tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen die­ser Ge­rä­te aus­se­hen könn­te.

Ar­beits­stel­le für Ham­bur­gi­sche Ge­schich­te: Band 6 der „Ham­bur­gi­schen Bio­gra­fie“ er­schie­nen

Auf dem Umschlag des sechsten Bandes der „Hamburgischen Biografie“ sind Martin Haller, Ernst Thälmann, Loki Schmidt und Matthias Claudius (im Uhrzeigersinn) zu sehen. Foto: Wallstein Verlag Göttingen
250 bio­gra­fi­sche Por­träts von Ham­bur­ge­rin­nen und Ham­bur­gern – ver­fasst von 99 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern ver­schie­dens­ter Fach­rich­tun­gen – fin­den sich im sechs­ten Band des Per­so­nen­le­xi­kons „Ham­bur­gi­sche Bio­gra­fie“, der im No­vem­ber 2012 im Wall­stein Ver­lag Göt­tin­gen er­schie­nen ist. Her­aus­ge­ge­ben wird die „Ham­bur­gi­sche Bio­gra­fie“ von der Ar­beits­stel­le für Ham­bur­gi­sche Ge­schich­te im His­to­ri­schen Se­mi­nar der Uni­ver­si­tät Ham­burg.

Uni­ver­si­tät Ham­burg Mar­ke­ting GmbH be­treut künf­tig Chi­ne­si­sches Tee­haus

„Hamburg Yu Garden“ ist ein Geschenk von Hamburgs Partnerstadt Shanghai. Mit dem neuen Konzept soll das Teehaus jetzt ein attraktiver Veranstaltungsort  und deutsch-chinesisches Sprach- und Kulturzentrum werden. Foto: UHHMG/Makarov
Das chi­ne­si­sche Tee­haus „Ham­burg Yu Gar­den“ an der Feld­brun­nen­stra­ße wird künf­tig von der Uni­ver­si­tät Ham­burg Mar­ke­ting GmbH (UHHMG) be­treut. Ge­mein­sam mit dem Kon­fu­zi­us-​In­sti­tut hat die UHHMG ein neues Be­triebs­kon­zept für das Tee­haus er­ar­bei­tet und wird damit das Ge­bäu­de mit neuem Leben fül­len.

Nach­wuchsin­itia­ti­ve geht in die zwei­te Runde

In diesem Jahr unterstützt die Nachwuchsinitiative junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit 13 Stipendien für den Übergang in die Postdoc-Phase. Foto: iStockphoto.com/-Antonio-
Im De­zem­ber hat die Be­gut­ach­tungs-​Kom­mis­si­on der Nach­wuchsin­itia­ti­ve er­neut Sti­pen­di­en für den Über­gang in die Post­doc-​Pha­se ver­ge­ben. Ins­ge­samt wur­den 13 Dok­to­ran­din­nen und Dok­to­ran­den zur För­de­rung aus­ge­wählt. Auch die För­de­rung wis­sen­schaft­li­cher Ta­gun­gen durch den Kör­ber-​Fonds Nach­wuchs­for­schung geht 2013 in eine neue Runde.

AUS DER VER­WAL­TUNG

Ers­ter Nach­hal­tig­keits­be­richt für die Uni­ver­si­tät ver­öf­f­ent­licht

Das Cover des Nachhaltigkeitsberichts der Universität Hamburg, der knapp 180 Seiten umfasst. Foto: UHH/Dichant/Schell, iStockphoto.com/Janrysavy
„Nach­hal­tig­keit ist, wenn einem die an­de­ren Men­schen nicht mehr gleich­gül­tig sind. Das heißt, wer sich um an­de­re sorgt, beu­tet sie nicht aus, zer­stört nicht ihren Le­bens­raum und schränkt sie nicht in ihrem Le­bens­kon­zept ein.“ Auf Grund­la­ge die­ser selbst for­mu­lier­ten De­fi­ni­ti­on ist der erste Nach­hal­tig­keits­be­richt der Uni­ver­si­tät Ham­burg er­schie­nen. Stu­die­ren­de der Uni­ver­si­tät haben das Kon­zept für den Be­richt er­stellt und ihn in einem Zeit­raum von zwei Jah­ren an­ge­fer­tigt – eh­ren­amt­lich. Die Mit­glie­der des Stu­die­ren­den­ver­eins oikos Ham­burg wur­den von Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Die­ter Len­zen be­auf­tragt.

CAM­PUS

UNI | KURZ­MEL­DUN­GEN

+ + + Oli­ver Welke im „Spie­gel-​Ge­spräch“ an der Uni­ver­si­tät Ham­burg + + + Sci­ence-​Jah­res­rück­blick: Rönt­gen­la­ser-​Stu­die aus Ham­burg unter den Top 10 + + + Ein (Som­mer­nachts-​)Traum: Son­der­kon­tin­gent an Thea­ter­kar­ten für Uni­ver­si­täts­mit­glie­der + + + Alex­an­der von Hum­boldt-​Sti­pen­di­at Guil­ler­mo Wilde im Ar­beits­be­reich Au­ßer­eu­ro­päi­sche Ge­schich­te + + + Po­di­ums­dis­kus­si­on zu „Der letz­te Vor­hang“ am Ernst Deutsch Thea­ter + + + Kleins­ter Ma­gnet der Welt an der Uni­ver­si­tät Ham­burg ent­wi­ckelt + + +

Edi­to­ri­al

Editorial
Liebe Mit­glie­der der Uni­ver­si­tät,

das neue Jahr ist nun fast schon wie­der alt und die ge­plan­ten Pro­jek­te und Re­for­men für 2013 neh­men rasch Fahrt auf. Das wird uns alle sehr be­an­spru­chen. Daher möch­te ich Ihnen für die kom­men­den Wo­chen zwei Ter­mi­ne – quasi zum Aus­gleich – be­son­ders ans Herz legen: Zum einen unser Uni­ver­si­täts­kon­zert am 27. Ja­nu­ar in der La­eisz-​Hal­le, bei dem es zum ers­ten Mal eine Ein­füh­rung in die auf­ge­führ­ten Werke geben wird.

Zum an­de­ren kom­men am 7. März Thea­ter­freun­de auf ihre Kos­ten. Auf­grund der Ko­ope­ra­ti­on der Uni­ver­si­tät und des Tha­lia-​Thea­ters gibt es für Mit­glie­der der Uni­ver­si­tät ein be­son­ders An­ge­bot: Mit Son­der­kon­di­tio­nen und Ein­füh­rung in das Stück er­war­tet uns mit dem stets aus­ver­kauf­ten „Som­mer­nachts­traum“ ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Thea­ter-​Er­leb­nis.

Nut­zen Sie das Ham­bur­ger Wet­ter und las­sen Sie sich von der Kul­tur an neue Orte trei­ben.

Ihr Prof. Dr. Die­ter Len­zen
Prä­si­dent

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