UHH Newsletter

No­vem­ber 2010, Nr. 20

CAM­PUS

Wis­sen­schafts­stif­tung för­dert ex­zel­len­te For­schung an der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Alle Anträge der Universität Hamburg werden im Rahmen der Landesexzellenzinitiative (LEXI) weiter gefördert.
Alle An­trä­ge der Uni­ver­si­tät Ham­burg wer­den im Rah­men der Lan­desex­zel­len­zin­itia­ti­ve (LEXI) wei­ter ge­för­dert.
Große Freu­de an der Uni­ver­si­tät Ham­burg: Der Ver­ga­be­aus­schuss der For­schungs-​ und Wis­sen­schafts­stif­tung Ham­burg hat be­schlos­sen, alle An­trä­ge der Uni­ver­si­tät im Rah­men der Lan­desex­zel­len­zin­itia­ti­ve für die Jahre 2011 und 2012 wei­ter zu för­dern. Das För­der­vo­lu­men für sechs Ex­zel­lenz­clus­ter und fünf Gra­du­ier­ten­schu­len be­läuft sich auf ca. 15,5 Mio. Euro. Die Ex­zel­lenz­clus­ter – the­men­be­zo­ge­ne fä­cher­über­grei­fen­de For­schungs­ver­bün­de – er­hal­ten durch­schnitt­lich ca. 2,5 Mio. Euro, die Gra­du­ier­ten­schu­len zwi­schen 400.000 und 600.000 Euro. Sie die­nen der Aus­bil­dung be­son­ders qua­li­fi­zier­ter Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und -​wis­sen­schaft­ler aus dem In- und Aus­land.

Nach­ruf: Han­ne­lo­re Schmidt und die Uni­ver­si­tät Ham­burg

Hannelore Schmidt am 24.08.2006 im Botanischen Garten anlässlich der Schlüsselübergabe des Neubaus für das Loki Schmidt Haus, Foto: Witt
Am 21. Ok­to­ber ist Han­ne­lo­re „Loki“ Schmidt ver­stor­ben. Die Frau des Alt­kanz­lers war seit 1990 Eh­ren­se­na­to­rin der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Im Jahr 2000 er­hielt sie zu­sätz­lich die Eh­ren­dok­tor­wür­de am Fach­be­reich Bio­lo­gie der Uni­ver­si­tät Ham­burg. 2006 weih­te Loki Schmidt das nach ihr be­nann­te Haus als Mu­se­um der Nutz­pflan­zen im Bo­ta­ni­schen Gar­ten in Klein Flott­bek ein.

CHE Ex­cel­len­ceR­an­king 2010: Na­tur­wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät Ham­burg in der „Ex­cel­lence Group“

Die Fachbereiche Biologie, Chemie und Physik dürfen sich ab sofort mit den Signets der CHE Excellence-Group schmücken.
Das CHE Ex­cel­len­ceR­an­king 2010 be­schei­nigt den Na­tur­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Ham­burg (UHH) einen Spit­zen­platz im eu­ro­päi­schen Ver­gleich. Die Fach­be­rei­che Bio­lo­gie, Che­mie und Phy­sik sind be­son­ders for­schungs­stark und in­ter­na­tio­nal ori­en­tiert. Für das Ran­king waren eu­ro­pa­weit die Mas­ter-​ und Pro­mo­ti­ons­stu­di­en­gän­ge ver­schie­de­ner Hoch­schu­len ver­gli­chen wor­den. Dabei wur­den so­wohl For­schungs­in­di­ka­to­ren, bei­spiels­wei­se die An­zahl der Pu­bli­ka­tio­nen, als auch die Be­ur­tei­lung der Stu­die­ren­den in der Be­wer­tung be­rück­sich­tigt.

Mit High­tech in die Rö­mer­zeit

Terrestrischer 3D-Laserscanner im Einsatz, Foto: UHH/Ramminger
Ar­chäo­lo­gin­nen und Ar­chäo­lo­gen der Uni­ver­si­tät Ham­burg haben im Nor­den Por­tu­gals erst­mals einen ter­res­tri­schen 3D-​La­ser­scan­ner ein­ge­setzt, um das rö­mi­sche Gold­berg­werk von Três Minas zu ver­mes­sen und seine Bau­ge­schich­te zu er­for­schen. In einem Pi­lot­pro­jekt fand die Ham­bur­ger Grup­pe her­aus, dass das Berg­werk „Ga­le­ria dos Alar­ga­men­tos“ schnel­ler er­baut wurde als bis­her an­ge­nom­men.

Mo­der­ni­sie­rung der Fach­bi­blio­thek Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten

Der neue Anblick der Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften, Foto: UHH/Andermann
Nach einer zwei­jäh­ri­gen Um­ge­stal­tungs­pha­se bei lau­fen­dem Be­trieb fand am 16. No­vem­ber die of­fi­zi­el­le Er­öff­nungs­fei­er der Fach­bi­blio­thek Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten der Fa­kul­tät Wirt­schafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten (WiSo) statt. Die Bi­blio­thek bie­tet jetzt bis zu 650 Stu­die­ren­den eine mo­der­ne und an­ge­neh­me Ar­beits-​ und Ler­n­um­ge­bung.

13 Wis­sen­schaft­le­rin­nen der Uni­ver­si­tät Ham­burg im In­ter­net­por­tal „Aca­de­mia­Net“ ver­tre­ten

Das Internetportal „AcademiaNet“ ist seit Anfang November freigeschaltet, Foto: UHH/Baumann
13 Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus ver­schie­de­nen Fa­kul­tä­ten der Uni­ver­si­tät Ham­burg sind im „Aca­de­mia­Net“ ver­tre­ten. Das In­ter­net­por­tal für For­sche­rin­nen-​Pro­fi­le wurde von Bun­des­kanz­le­rin Dr. An­ge­la Mer­kel am 2. No­vem­ber 2010 in der Ber­lin-​Bran­den­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten für die Öf­f­ent­lich­keit frei­ge­schal­tet.

Drit­te Aus­ga­be des „UHH Hoch­schul­ma­ga­zins“ ver­öf­f­ent­licht

Pünkt­lich zu Se­mes­ter­be­ginn ist die drit­te Aus­ga­be des „UHH Hoch­schul­ma­ga­zins“ er­schie­nen. Wie in den bei­den vor­he­ri­gen Aus­ga­ben wird den Le­se­rin­nen und Le­sern ein brei­tes The­men­spek­trum ge­bo­ten: von einem In­ter­view mit Ham­bur­ger Stu­die­ren­den über den „Eu­ro­pean Over­se­as Cam­pus“ auf Bali bis hin zu einem Ar­ti­kel über zu­kunfts­wei­sen­de Mög­lich­kei­ten der Na­no­tech­no­lo­gie in der Me­di­zin.

Neue Li­MA-​Home­page: prak­ti­sche In­for­ma­tio­nen zum Thema Mehr­spra­chig­keit

Der Mehrsprachigkeitsexperte auf der öffentlichen Homepage ist das LiMA-Lama
Das Lan­desex­zel­lenz­clus­ter LiMA (Lin­gu­is­tic Di­ver­si­ty Ma­nage­ment in Urban Areas) macht seine Ar­beit mit einer neuen On­line-​Prä­senz einer brei­ten Öf­f­ent­lich­keit zu­gäng­lich. Unter dem Motto „Große Frei­heit durch Mehr­spra­chig­keit“ bie­tet die Home­page u.a. In­for­ma­tio­nen über mehr­spra­chi­ge Ver­an­stal­tun­gen, Ser­vice­leis­tun­gen und Li­te­ra­tur. Ein „Mehr­spra­chig­keits­ex­per­te“, das „Li­MA-​La­ma“, be­ant­wor­tet au­ßer­dem Fra­gen rund um die­ses Thema.

AUS DER VER­WAL­TUNG

Jetzt on­line: Ex­per­ten­ser­vice für die Me­di­en

Mit dem Expertenservice werden Journalisten auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg aufmerksam gemacht, Foto: Fotolia
Ab so­fort ist der Ex­per­ten­ser­vice im Netz ver­füg­bar. Die­ses neue An­ge­bot er­mög­licht di­rek­te und schnel­le Kon­takt­ver­mitt­lung zwi­schen Me­di­en und Wis­sen­schaft.

Neue An­sprech­part­ner in der Kri­sen-​ und Sucht­be­ra­tungs­stel­le

Dipl.-Soz. Mi­chel­le White be­treut seit Ok­to­ber die Kri­sen-​ und Sucht­be­ra­tungs­stel­le (KSB) für die Be­schäf­tig­ten der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Ihr Kol­le­ge Jo­han­nes Abe­ler ist eben­falls neu in der KSB und für An­ge­stell­te an­de­rer Hoch­schu­len zu­stän­dig. Hier stel­len wir Ihnen die neuen Kol­le­gen und ihre Auf­ga­ben­be­rei­che vor.

Ohne Grip­pe durch den Win­ter: Viele Uni­ver­si­täts­an­ge­hö­ri­ge las­sen sich imp­fen

Universitätspräsident Professor Dieter Lenzen wurde von Dr. med. Brita Ambrosi, Ärztin des Arbeitsmedizinischen Dienstes, geimpft, Foto: UHH
In die­sem Herbst haben sich über 350 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter an der Uni­ver­si­tät Ham­burg zur Vor­sor­ge gegen die sai­so­na­le Grip­pe imp­fen las­sen. Auch bei Pro­fes­sor Die­ter Len­zen, Prä­si­dent der Uni­ver­si­tät Ham­burg, nahm Dr. med. Brita Am­bro­si, Ärz­tin des Ar­beits­me­di­zi­ni­schen Diens­tes, die Imp­fung vor.

„Öko­pro­fit“ stellt Um­welt­schutz an der Uni­ver­si­tät Ham­burg auf den Prüf­stand

Das Umweltteam (v.h., v.l.): Torsten Setzer, Jan Niggemann, Dr. Michael Hinz, Dr. Frauke Kracht, Heiko Mierwaldt, Marion Westphal, Petra Litke, Foto: UHH/Bukowski
Für die Uni­ver­si­tät Ham­burg ist das Thema Nach­hal­tig­keit von be­son­de­rer Be­deu­tung. Um sich ent­spre­chend ihrer Um­welt­leit­li­ni­en wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, nimmt sie an der Öko­pro­fit-​Zer­ti­fi­zie­rungs­kam­pa­gne 2010/11 der Um­welt­Part­ner­schaft Ham­burg teil. Drei Ge­bäu­de wer­den um­fas­send be­ur­teilt, und die dort Be­schäf­tig­ten wur­den zum Pro­jekt­start zu Um­weltas­pek­ten in ihrem Ar­beits­um­feld be­fragt.

VER­AN­STAL­TUN­GEN

Ta­gung zu Cas­si­rers „Kunst als sym­bo­li­sche Form“

Ernst Cassirer 1929/30 als Rektor der Universität Hamburg mit Amtskette. Foto: UHH/Archiv
Der Phi­lo­soph und ehe­ma­li­ge Rek­tor der Uni­ver­si­tät Ham­burg Ernst Cas­si­rer stand vom 7. bis zum 9. Ok­to­ber 2010 im Mit­tel­punkt einer Ta­gung im War­burg-​Haus. Unter dem Titel „Kunst als sym­bo­li­sche Form – Ernst Cas­si­rers äs­the­ti­sche Theo­rie“ hat­ten die In­ter­na­tio­na­le Ernst-​Cas­si­rer-​Ge­sell­schaft und das Phi­lo­so­phi­sche Se­mi­nar der Uni­ver­si­tät Ham­burg zu Vor­trä­gen und Dis­kus­sio­nen ein­ge­la­den.

1.000 Teil­neh­mer bei Eu­ro­pean Com­mu­ni­ca­ti­on Con­fe­rence

Die europäische Fachvereinigung „European Communication Research and Education Association“ richtete die European Communication Conference zum dritten Mal aus, Foto: Hans-Bredow-Institut
Vom 12. bis 15. Ok­to­ber haben sich an der Uni­ver­si­tät Ham­burg Me­di­en-​ und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­ler und -​wis­sen­schaft­le­rin­nen zur 3. Eu­ro­pean Com­mu­ni­ca­ti­on Con­fe­rence (ECC) ge­trof­fen. Das Hans-​Bre­dow-​In­sti­tut or­ga­ni­sier­te die Kon­fe­renz ge­mein­sam mit dem In­sti­tut für Jour­na­lis­tik und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft. 750 Re­fe­ren­ten und Re­fe­ren­tin­nen prä­sen­tier­ten ak­tu­el­le For­schungs­er­geb­nis­se zur Me­dien­ent­wick­lung in Eu­ro­pa.

Uni­Vi­si­on 2020: Ta­gung zu Chan­cen­gleich­heit und Bar­rie­re­frei­heit an Hoch­schu­len

Das Logo des Zentrums für Disability Studies
Die UN-​Kon­ven­ti­on zum Schutz der Rech­te von Men­schen mit Be­hin­de­rung (BRK) for­dert seit 2009 ein so­ge­nann­tes in­klu­si­ves Bil­dungs­sys­tem und ver­pflich­tet Hoch­schu­len damit u. a. zu Bar­rie­re­frei­heit. Eine Ta­gung des Zen­trums für Disa­bi­li­ty Stu­dies (ZeDiS) an der Uni­ver­si­tät Ham­burg mit be­glei­ten­der Aus­stel­lung wird sich mit der Um­set­zung an deut­schen Hoch­schu­len be­fas­sen. Die Kon­fe­renz fin­det am 3. und 4. De­zem­ber 2010 statt und steht unter dem Titel „Uni­Vi­si­on 2020 – Chan­cen­gleich­heit ist bar­rie­re­frei!“. An­mel­dun­gen sind noch bis zum 30. No­vem­ber mög­lich.

UNI | KURZ­MEL­DUN­GEN

Das Hauptgebäude der Universität, Foto: Jasmin Dichant
+ + + HVV-​Pro­fi­Card-​Tausch bis zum 30.11.2010 in der Moor­wei­den­stra­ße + + + Kon­fe­renz „Afri­ka – 50 Jahre Un­ab­hän­gig­keit?“ im Rah­men des Film und Photo/Video Fes­ti­val ‚Afri­ka 50‘ + + + Nord­deut­sche Ex­zel­lenz­clus­ter tref­fen sich am Kli­ma­Cam­pus + + + Ma­nu­skript­kul­tu­ren in Asien und Afri­ka wer­den auf Ta­gung in Ham­burg dis­ku­tiert + + +

Edi­to­ri­al

Editorial
Liebe Le­se­rin­nen, liebe Leser!

Eine er­freu­li­che Nach­richt gleich zu Be­ginn: Alle elf Pro­jek­te, die an un­se­rer Uni­ver­si­tät im Rah­men der Lan­desex­zel­len­zin­itia­ti­ve ge­för­dert wer­den – sechs Ex­zel­lenz­clus­ter und fünf Gra­du­ier­ten­schu­len – , haben die Be­wil­li­gung für eine wei­te­re För­der­pe­rio­de durch die For­schungs-​ und Wis­sen­schafts­stif­tung Ham­burg er­hal­ten. Gra­tu­la­ti­on an alle be­tei­lig­ten For­sche­rin­nen und For­scher zu die­sem Er­folg!

Die­ser News­let­ter hat noch mehr Er­freu­li­ches zu be­rich­ten – ein paar Kost­pro­ben:

Das CHE Ex­cel­len­ceR­an­king 2010, bei dem eu­ro­pa­weit 130 Mas­ter-​ und Pro­mo­ti­ons­stu­di­en­gän­ge ver­gli­chen wur­den, be­schei­nigt un­se­rer Bio­lo­gie, Che­mie, Phy­sik und Ma­the­ma­tik einen Spit­zen­platz in For­schungs­stär­ke und in­ter­na­tio­na­ler Aus­rich­tung. Als For­schungs-​Vi­ze­prä­si­dent freue ich mich sehr über die­ses Er­geb­nis, mit dem die Uni­ver­si­tät Ham­burg sich er­neut als at­trak­ti­ver Ort der Wis­sen­schaft prä­sen­tiert.

Einen wei­te­ren gro­ßen Er­folg konn­ten 13 Wis­sen­schaft­le­rin­nen un­se­rer Uni­ver­si­tät er­zie­len: Sie wur­den von der DFG (Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft) für das kürz­lich von Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel frei­ge­schal­te­te neue In­ter­net­por­tal „Aca­de­mia­Net“ no­mi­niert. Wir kön­nen stolz dar­auf sein, mit 13 Wis­sen­schaft­le­rin­nen ver­tre­ten zu sein!

Stö­bern Sie wei­ter im neuen News­let­ter, ich wün­sche Ihnen eine an­re­gen­de Lek­tü­re!

Ihr H. Sieg­fried Stiehl

Vi­ze­prä­si­dent für For­schung und In­for­ma­ti­ons­ma­nage­ment (CIO)

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