UHH Newsletter

Sep­tem­ber 2016, Nr. 88

CAM­PUS

Olym­pi­sche Er­fol­ge in Rio de Ja­nei­ro: Drei Stu­die­ren­de der Uni Ham­burg kehr­ten mit Me­dail­le heim

Bronze für die Hockey-Mannschaft der Frauen in Rio! Zwei der Spielerinnen (Anne Schröder und Jana Teschke) studieren an der Universität Hamburg. Foto: Olympiastützpunkt Hamburg-Schleswig-Holstein
Bron­ze für die Ho­ckey-​Mann­schaft der Frau­en in Rio! Zwei der Spie­le­rin­nen (Anne Schrö­der und Jana Te­schke) stu­die­ren an der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Foto: Olym­pia­stütz­punkt Ham­burg-​Schles­wig-​Hol­stein

Für die Stu­den­tin­nen Anne Schrö­der (Psy­cho­lo­gie) und Jana Te­schke (Lehr­amt Sport und Eng­lisch) sowie für den Stu­den­ten Ma­xi­mi­li­an Mun­ski (Lehr­amt für Son­der­päd­ago­gik) ist ein Traum wahr ge­wor­den – sie schaff­ten es beim größ­ten Sport­er­eig­nis der Welt auf das Sie­ger­po­dest und brach­ten Edel­me­tall mit nach Hause.

Er­folg­reich ein­ge­wor­ben: Drei ERC Star­ting Grants für For­schungs­nach­wuchs der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Dr. Irene Fernandez-Cuesta aus dem Institut für Nanostruktur- und Festkörperphysik, Jun.-Prof. Dr. Annalisa Bonafede und Dr. Franco Vazza von der Sternwarte Hamburg erhalten jeweils einen ERC Starting Grant.

Sie for­schen zur Früh­er­ken­nung von Krebs, zur Ent­ste­hung von Ga­la­xi­en oder zum Ur­sprung des Uni­ver­sums: Dr. Irene Fer­nan­dez-​Cu­es­ta aus der For­schungs­grup­pe von Prof. Dr. Ro­bert Hein­rich Blick im In­sti­tut für Na­no­struk­tur-​ und Fest­kör­per­phy­sik sowie Jun.-Prof. Dr. An­na­li­sa Bo­na­fe­de und Dr. Fran­co Vazza aus dem Team von Prof. Dr. Mar­cus Brüg­gen an der Stern­war­te Ham­burg er­hal­ten je­weils für fünf Jahre einen „ERC Star­ting Grant“ in Höhe von rund 1,5 Mil­lio­nen Euro vom Eu­ro­päi­schen For­schungs­rat (Eu­ro­pean Re­se­arch Coun­cil, ERC).

Was macht ei­gent­lich… Irm­gard Flick?

Dipl.-Phys. Irm­gard Flick ist Re­fe­ren­tin der Fach­be­reichs­lei­tung Physik und sagt, sie sei: „Mäd­chen für alles – Steue­rungs­zen­tra­le des Fach­be­reichs – Jon­gleu­rin – Seel­sor­ge­rin – Prell­bock“. Foto: UHH/Sukhina

In die­ser Ru­brik stel­len wir Per­so­nen vor, die an der Uni­ver­si­tät Ham­burg ar­bei­ten, immer ab­wech­selnd aus dem Wis­sen­schafts-​ und Ver­wal­tungs­be­reich. Dies­mal haben wir Dipl.-Phys. Irm­gard Flick aus dem Fach­be­reich Phy­sik un­se­ren Steck­brief ge­schickt.

Zahl des Mo­nats: 49.428

Teamleiterin Kathrin Heise, Antje Schulzki, Mareike Scheller und Joachim Frädrich (v.l.) sind neben vier weiteren Kolleginnen und Kollegen für die Bearbeitung von rund 50.000 Studienplatzbewerbungen pro Semester verantwortlich. Foto: UHH/Sukhina

170 Stu­di­en­gän­ge und jede Menge zu tun: Ins­ge­samt 49.428 Stu­di­en­platz-​Be­wer­bun­gen hat das Team „Be­wer­bung und Zu­las­sung“ der Uni­ver­si­tät Ham­burg zum Win­ter­se­mes­ter 2016/17 be­ar­bei­tet, dar­un­ter 37.293 Ba­che­lor-​ und 10.847 Mas­ter­be­wer­bun­gen.

Mut ma­chen­der Mäzen in schwie­ri­gen Zei­ten: Jür­gen Lüth­je er­in­nert an Hel­mut Greve, den be­deu­ten­den För­de­rer der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Hannelore hat Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Greve zahlreiche Vorhaben der Universität gefördert. Foto: UHH/Arbeitsstelle Universitätsgeschichte

Mit Pro­fes­sor Dr. Dr. h.c. Hel­mut Greve ver­starb im Juli 2016 der Eh­ren­se­na­tor der Uni­ver­si­tät Ham­burg, der ihre Ent­wick­lung am tat­kräf­tigs­ten ge­för­dert hat. Über zwei Jahr­zehn­te lang hat er in den 90er Jah­ren und nach der Jahr­tau­send­wen­de die Wis­sen­schaft in Ham­burg über­aus wirk­sam un­ter­stützt. In einer schwie­ri­gen Zeit der Uni­ver­si­tät hat er dem Wis­sen­schafts­stand­ort Ham­burg blei­ben­de Im­pul­se ge­ge­ben.

Video des Mo­nats: As­tro­no­mie an der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Prof. Dr. Robi Banerjee und Dr. Michael Salz erzählen im Video über die Astronomie, die Hamburger Sternwarte und „verdampfende Planeten“. Das Video finden Sie auch auf YouTube:  https://youtu.be/tymbP7UNxco

Der Welt­raum, un­end­li­che Wei­ten… Prof. Dr. Robi Ba­ner­jee und Dr. Mi­cha­el Salz stel­len in un­se­rem Video des Mo­nats ihre Ar­beit in der Ham­bur­ger Stern­war­te vor und er­zäh­len an­schau­lich von Ster­nen und ver­damp­fen­den Pla­ne­ten.

Auf dem Weg zur Pro­fes­sur: In­for­ma­ti­ons­ta­ge Kar­rie­re und Be­ru­fung für den wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuchs vom 11.–12. Ok­to­ber

Informationstage Karriere und Berufung für den wissenschaftlichen Nachwuchs finden am 11. und 12. Oktober an der Universität Hamburg statt. Foto: UHH/Schell

Nach dem gro­ßen Er­folg im letz­ten Jahr rich­tet die Per­so­nal­ent­wick­lung der Uni­ver­si­tät Ham­burg 2016 er­neut die In­for­ma­ti­ons­ta­ge zu Kar­rie­re und Be­ru­fung für Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und -​wis­sen­schaft­ler aus. Die Ver­an­stal­tung, die in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Deut­schen Hoch­schul­ver­band (DHV) an­ge­bo­ten wird, in­for­miert über Kar­rie­re­we­ge in der Wis­sen­schaft und gibt Tipps zur aus­sa­ge­kräf­ti­gen Be­wer­bung auf eine Pro­fes­sur.

IN­TER­VIEW

Open-​Ac­cess-​Por­tal der Uni­ver­si­tät Ham­burg ge­star­tet: In­ter­view mit dem Open-​Ac­cess-​Be­auf­trag­ten Ste­fan Thie­mann

Dr. Stefan Thiemann ist Open-Access-Beauftragter der Universität Hamburg. Foto: UHH/Sukhina

Im Juli 2016 wurde das Open-​Ac­cess-​Por­tal der Uni­ver­si­tät Ham­burg mit ers­ten In­hal­ten für die Öf­f­ent­lich­keit frei­ge­ge­ben. In­zwi­schen hat sich die An­zahl der ver­füg­ba­ren Pu­bli­ka­tio­nen auf über 1.600 er­höht. Nach Ver­ab­schie­dung einer Open-​Ac­cess-​Po­li­cy und der Un­ter­zeich­nung der „Ber­li­ner Er­klä­rung zu Open Ac­cess“ folg­te damit der nächs­te Schritt, den Zu­gang zu For­schung und Wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Ham­burg wei­ter zu öff­nen.

FOR­SCHUNG

Frei­geist-​Fel­lowship: Mehr als eine Mil­li­on Euro zur Ent­wick­lung eines Su­per-​Mi­kro­skops

Dr. Rainer Kaufmann wird mit dem Freigeist-Fellowship ein neues Super-Mikroskop entwickeln. Foto: privat

Als einer von 13 Wis­sen­schaft­lern und Wis­sen­schaft­le­rin­nen er­hält Dr. Rai­ner Kauf­mann 2016 ein Frei­geist-​Fel­lowship der Volks­wa­gen­Stif­tung. Mit dem Sti­pen­di­um will der For­scher neue Wege im Be­reich der Mi­kro­sko­pie gehen, damit in Zu­kunft kom­ple­xe zel­lu­lä­re Pro­zes­se bes­ser ver­stan­den wer­den kön­nen. 2017 wird Kauf­mann vom Well­co­me Trust Cent­re for Human Ge­ne­tics an der Uni­ver­si­ty of Ox­ford zur MIN-​Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Ham­burg wech­seln und am Cent­re for Struc­tu­ral Sys­tems Bio­lo­gy (CSSB) ar­bei­ten. Für sein Pro­jekt er­hält er mehr als eine Mil­li­on Euro über einen Zeit­raum von fünf Jah­ren.

Ehe­paar Lie­belt stif­tet Pro­fes­sur für kunst­ge­schicht­li­che Pro­ve­ni­enz­for­schung

Susanne und Michael Liebelt haben eine Juniorprofessur für Provenienzforschung in Geschichte und Gegenwart gestiftet. Foto: UHH/RRZ/MCC/Mentz

Am Kunst­ge­schicht­li­chen Se­mi­nar der Uni­ver­si­tät Ham­burg wird für die Dauer von sechs Jah­ren eine Ju­ni­or­pro­fes­sur für Pro­ve­ni­enz­for­schung in Ge­schich­te und Ge­gen­wart ein­ge­rich­tet. Er­mög­licht wird dies durch Su­san­ne und Mi­cha­el Lie­belt, die der Uni­ver­si­tät 500.000 Euro zur Fi­nan­zie­rung der Pro­fes­sur stif­ten.

Stra­te­gi­scher Aus­bau der Kli­ma­for­schung an der Uni­ver­si­tät Ham­burg: Helm­holtz-​In­sti­tut „Cli­ma­te Ser­vice Sci­ence“ (HICSS) ge­grün­det

Soll die Exzellenz im Bereich Klima- und Klimafolgenforschung ergänzen: Das neue Helmholtz-Institut „Climate Service Science“ von Universität Hamburg und Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Foto: UHH/KlimaCampus/Steinhauser

Die Uni­ver­si­tät Ham­burg und das Helm­holtz-​Zen­trum Geest­hacht Zen­trum für Ma­te­ri­al und Küs­ten­for­schung (HZG) wol­len ihre Zu­sam­men­ar­beit bei der wis­sen­schaft­li­chen For­schung zum „Cli­ma­te Ser­vice“ er­wei­tern. Ers­ter Schritt ist die Grün­dung eines Helm­holtz-​In­sti­tuts „Cli­ma­te Ser­vice Sci­ence“ (HICSS).

For­schungs­pro­jekt zeigt: He­cken in Agrar­flä­chen schüt­zen Bio­di­ver­si­tät in Ma­da­gas­kar

Opuntien sind Hauptbestandteile von vielen Hecken in den Agrarflächen. Diese bieten unter anderem Lebensraum für die Taggecko-Art  Phelsuma breviceps . Foto: Joachim Nopper

Welt­weit ist ein ste­ti­ger Ver­lust von Tier- und Pflan­zen­ar­ten zu be­ob­ach­ten. Vor allem auf Ma­da­gas­kar, das als so­ge­nann­ter „Hots­pot der Bio­di­ver­si­tät“ gilt, sind ein­zig­ar­ti­ge Tier­ge­mein­schaf­ten von dra­ma­ti­schen, durch Men­schen her­vor­ge­ru­fe­nen Rück­gän­gen ihres na­tür­li­chen Le­bens­raums be­droht. Wie dem ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den kann, hat ein For­scher­team der Uni­ver­si­tät Ham­burg un­ter­sucht und die Er­geb­nis­se nun im „Jour­nal of Ap­plied Eco­lo­gy“ ver­öf­f­ent­licht.

Le­mu­ren-​DNA ver­rät: Wie sah Ma­da­gas­kar vor mensch­li­cher Be­sied­lung aus?

Anhand der genetischen Unterschiede zwischen Maki-Arten (hier:  Microcebus griseorufus ) wurde die ursprüngliche Vegetation Madagaskars rekonstruiert. Foto: Jacques Rakotondranary

Ma­da­gas­kar ist be­kannt für seine Wäl­der als Hei­mat einer viel­fäl­ti­gen Tier- und Pflan­zen­welt. Deren Fort­be­stand ist seit der Be­sied­lung der Insel durch die Men­schen mas­siv be­droht, da die Wäl­der in­ner­halb we­ni­ger tau­send Jahre durch Ro­dung we­sent­lich de­zi­miert wur­den. Ein in­ter­na­tio­na­les For­schungs­team unter Be­tei­li­gung der Uni­ver­si­tät Ham­burg hat re­kon­stru­iert, wie die Wald­be­de­ckung der Insel vor der An­kunft von Men­schen aus­sah. Die Er­geb­nis­se wur­den im Fach­ma­ga­zin „Pro­cee­dings of the Na­tio­nal Aca­de­my of Sci­ence of the United Sta­tes of Ame­ri­ca“ ver­öf­f­ent­licht.

VER­AN­STAL­TUN­GEN

„Samm­ler sind glück­li­che Men­schen“: Jah­res­ta­gung der Ge­sell­schaft für Uni­ver­si­täts­samm­lun­gen an der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Gruppenfoto der Teilnehmenden der Jahrestagung der Gesellschaft für Universitätssammlungen 2016. Foto: UHH, RRZ/MCC, Mentz

Es müs­sen die glück­lichs­ten Ta­gungs­ta­ge des Jah­res ge­we­sen sein, wenn der Goe­the zu­ge­schrie­be­ne Spruch stimmt: Denn vom 21. bis 23. Juli tra­fen sich 140 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler in Ham­burg, um über die Zu­kunft uni­ver­si­tä­rer Samm­lun­gen zu spre­chen.

Welt­weit größ­ter Kon­gress für Ma­the­ma­tik­di­dak­tik an der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Vom 24. bis 31. Juli 2016 fand der weltweit größte Kongress für Mathematikdidaktik (ICME-13) an der Universität Hamburg statt.
Bild: Pixabay

Vom 24. bis 31. Juli 2016 war die Uni­ver­si­tät Ham­burg Ver­an­stal­tungs­ort für den welt­weit wich­tigs­ten Kon­gress für Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler, die sich mit dem Leh­ren und Ler­nen von Ma­the­ma­tik be­schäf­ti­gen: den 13th In­ter­na­tio­nal Con­gress on Ma­the­ma­ti­cal Edu­ca­ti­on (ICME-​13). Prof. Dr. Ga­brie­le Kai­ser, Pro­fes­so­rin für Ma­the­ma­tik­di­dak­tik an der Uni­ver­si­tät Ham­burg, und die Ge­sell­schaft der Di­dak­tik der Ma­the­ma­tik (GDM) hat­ten die Ta­gung nach Ham­burg ge­holt.

CAM­PUS

UNI | KURZ­MEL­DUN­GEN

+ + + Start­Fo­to 2016: Bro­schü­re ver­öf­f­ent­licht + + + Ge­goo­gelt, ko­piert, zi­tiert, fer­tig: In­ter­view­part­ner aus der Lehre ge­sucht + + + Nach­hal­tig­keits­be­richt für die Uni­ver­si­tät Ham­burg er­schie­nen + + + Be­ur­tei­lungs­we­sen: Neuer Be­ur­tei­lungs­vor­druck + + + 12min.med Life Sci­ence @UKE am 29. Sep­tem­ber + + +

Edi­to­ri­al

Liebe Le­se­rin­nen und Leser,

die Uni­ver­si­tät Ham­burg hat seit ei­ni­ger Zeit einen ei­ge­nen YouTube-​Ka­nal, in dem wir wö­chent­lich neue Vi­de­os ein­stel­len. Ein Best-​of die­ser Vi­de­os sehen Sie künf­tig in der neuen Ru­brik „Video des Mo­nats“. Dies­mal geht es um As­tro­no­mie.

Die Sie­ger­bil­der des Start­fo­to-​Wett­be­werbs des Uni­ver­si­täts­kol­legs ste­hen fest! Ins­ge­samt 400 Bil­der wur­den ein­ge­reicht zum Motto „42.106 Blick­win­kel“ (in etwa die Zahl un­se­rer Stu­die­ren­den). In den Kurz­mel­dun­gen fin­den Sie einen Link zum Ka­ta­log der Bil­der.

Haben Sie sich nicht auch schon mal ge­fragt, wie viele Be­wer­bun­gen pro Se­mes­ter in wel­cher Zeit be­ar­bei­tet wer­den müs­sen? Aus­kunft dar­über gibt un­se­re Zahl des Mo­nats.

Viel Ver­gnü­gen beim Lesen!

Die Re­dak­ti­on

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