Politics of Impact – Symposium & Workshop
29. November 2024, von Co-Creation & Engagement Center

Foto: CEC UCaser 2024
Die Forderung, „Wirkung“ zu erzielen und schließlich zu messen, tritt in verschiedenen Bereichen immer stärker in den Vordergrund, insbesondere im Hinblick auf die Nachhaltigkeitstransformation.
Interdisziplinäre Expert:innen haben beim eintägigen Symposium & Workshop Politics of Impact am 29.11.2024 gemeinsam untersucht, wie der politische Ruf nach „Wirkung“ Universitäten, Museen und Industrien auf spezifische Weise prägt. Vor dem Hintergrund eines breiten Spektrums institutioneller und disziplinärer Hintergründe wurde diskutiert, wie Wirkung in den verschiedenen Bereichen angegangen, umgesetzt und operationalisiert wird. Welche Konzepte, Praktiken und Instrumente entstehen und zirkulieren, um Wirkung für unterschiedliche Öffentlichkeiten sichtbar und messbar zu machen?
Von öffentlichen Einrichtungen wie Universitäten oder Museen sowie von der Industrie wird erwartet, dass sie zur Lösung drängender lokaler und globaler Herausforderungen beitragen, indem sie mit verschiedenen Interessengruppen zusammenarbeiten und ihre Wirksamkeit und ihren Erfolg nachweisen, aber auch um sie zu verstehen und kritisch zu analysieren. Es ist daher dringend notwendig zu verstehen, wie bestehende institutionelle Praktiken, neue partizipatorische Ansätze und das Streben nach „Wirkung“ miteinander in Beziehung stehen, sich gegenseitig bedingen und umgestalten.
Wir danken unseren Speaker:innen und allen Teilnehmenden für die inspirierenden Beiträge: Zinaida Vasilyeva und Julia Diekämper (Museum für Naturkunde - Berlin) | Lena Theiler (Institut für sozial-ökologische Forschung – ISOE – Frankfurt a. Main) | Iliyana Madina (Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW – Leipzig) | Felizia von Schweinitz (Universität Hamburg - Hamburg) | Lotte Warnsholdt (Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt – MARKK – Hamburg | Tina Heyne (Atelier für Zeitgenossen & HADLEY’s – Hamburg)