Prof. Dr. Martina Neuburger und Sonja KanemakiGeographie postkolonial – wie aus Karten und Bildern Welt entsteht
Seit Jahrhunderten tragen Geograph:innen dazu bei, mit ihren (Welt-)Karten und -bildern ein bestimmtes Bild der Welt zu zeichnen und auch wenn diese keine objektiven Abbildungen der Realität sind, beeinflussen sie somit dennoch unser Verständnis von ihr.
Insbesondere zu Zeiten als das Reisen nur wenigen Persönlichkeiten, wie z. B. Humboldt, vorbehalten war, waren die damals erstellten Karten, die zum Teil auch heute noch genutzt werden, die einzige Möglichkeit, die „Welt“ denen zu zeigen und zu erklären, die nicht reisen konnten. Dabei wurden jedoch häufig stereotype Vorstellungen von Regionen und Gesellschaften verbreitet, die oft koloniale und rassistische Ansichten transportierten. In dieser Unterrichtseinheit zeigen wir, wie Geograph:innen seit dem 19. Jahrhundert durch Karten und Bilder Weltansichten geprägt haben. Gemeinsam mit den Schüler:innen analysieren wir Schulbücher und Atlanten, um zu verstehen, welche Geschichten sie über die Welt erzählen – und welche nicht.
Keywords: Kritische Kartographie, Weltbilder, Schulbücher
Der Vortrag kann auch auf jüngere Zielgruppen (Klassen 7 und 8) zugeschnitten werden.
Vortragende: Prof. Dr. Martina Neuburger und Sonja Kanemaki, Universität Hamburg, Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Institut für Geographie
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- Zeitpunkt: am21.01.2025von10:00bis14:00 Uhr
Geographie postkolonial – wie aus Karten und Bildern Welt entsteht
Termin abgelaufen - Zeitpunkt: am22.01.2025von10:00bis12:00 Uhr
Geographie postkolonial – wie aus Karten und Bildern Welt entsteht
Termin abgelaufen