UHH Newsletter

Ja­nu­ar 2016, Nr. 81

CAM­PUS

Mo­der­ner und struk­tu­rier­ter: Die Uni­ver­si­tät Ham­burg hat ihr Cor­po­ra­te De­sign wei­ter­ent­wi­ckelt

So sieht das weiterentwickelte Corporate Design der Universität Hamburg aus. Foto: UHH/Schöttmer
So sieht das wei­ter­ent­wi­ckel­te Cor­po­ra­te De­sign der Uni­ver­si­tät Ham­burg aus. Foto: UHH/Schött­mer

Zum Jah­res­be­ginn stellt die Uni­ver­si­tät Ham­burg ihr wei­ter­ent­wi­ckel­tes Cor­po­ra­te De­sign vor, das mo­der­ner und struk­tu­rier­ter wirkt und eine neue Bild­spra­che eta­bliert. Es um­fasst ein neues Lay­out für Pla­ka­te, Flyer und Prä­sen­ta­tio­nen, die Ein­füh­rung eines Farb­ver­laufs für Bil­der sowie neue Wort­mar­ken für die Ein­rich­tun­gen. Auch hält eine neue Farbe Ein­zug in die Farb­welt der Uni­ver­si­tät: Blau.

Zahl des Mo­nats: 16

Ist aktuell der jüngste Student an der Universität Hamburg: Florian Gärber, 16 Jahre. Foto: DFG

Die Stu­die­ren­den wer­den immer jün­ger! Und die­ser hier ist be­son­ders jung, sogar ak­tu­ell der jüngs­te Stu­dent an der Uni­ver­si­tät Ham­burg: Flo­ri­an Gär­ber. Er ist 16 und stu­diert im ers­ten Se­mes­ter Le­bens­mit­tel­che­mie.

Was macht ei­gent­lich…
Burk­hard Berndt, Mit­ar­bei­ter in der Stabs­stel­le Be­ru­fun­gen

Burkhard Berndt kümmert sich um Berufungen von Professorinnen und Professoren an die Universität Hamburg.  Foto: UHH/Sukhina
In die­ser Ru­brik stel­len wir Per­so­nen vor, die an der Uni­ver­si­tät Ham­burg ar­bei­ten, immer ab­wech­selnd aus dem Wis­sen­schafts-​ und Ver­wal­tungs­be­reich. Warum ma­chen wir das? Weil wir neu­gie­rig sind und die „Per­so­nen da­hin­ter“ ken­nen­ler­nen wol­len. Wir haben uns dazu eine Art Steck­brief aus­ge­dacht.

Ham­bur­ger Schü­ler­for­schungs­zen­trum star­tet 2017

Ham­burg be­kommt das erste Schü­ler­for­schungs­zen­trum Nord­deutsch­lands, das 2017 in der Grindelallee 117 eröffnet werden soll. Foto: SFZ Hamburg

Ham­burg be­kommt das erste Schü­ler­for­schungs­zen­trum Nord­deutsch­lands. Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit be­son­de­rem In­ter­es­se im MINT-​Be­reich (Ma­the­ma­tik, In­for­ma­tik, Na­tur­wis­sen­schaft und Tech­nik) sol­len dort ge­för­dert wer­den. Grün­dungs­part­ner sind die Be­hör­de für Schu­le und Be­rufs­bil­dung, die Joa­chim Herz Stif­tung, die Kör­ber-​Stif­tung, der Ar­beit­ge­ber­ver­band Nord­me­tall und die Uni­ver­si­tät Ham­burg. An­fang 2017 öff­nen sich die Pfor­ten für die jun­gen For­sche­rin­nen und For­scher.

CHYN: Richt­fest für in­ter­dis­zi­pli­nä­res Na­no­for­schungs­zen­trum in Bah­ren­feld

Center for Hybrid Nanostructures. Foto: BWFG

Am 17. De­zem­ber 2015 wurde auf dem Cam­pus Bah­ren­feld der Roh­bau für das neue For­schungs­ge­bäu­de der Uni­ver­si­tät ein­ge­weiht: Das Cen­ter for Hy­brid Na­no­struc­tures (CHYN) ist ein welt­weit ein­zig­ar­ti­ges in­ter­dis­zi­pli­nä­res Pro­jekt im Be­reich der Na­no­wis­sen­schaf­ten und der Na­no­tech­no­lo­gie. Für die ge­plan­ten Ex­pe­ri­men­te am CHYN muss­ten be­son­de­re bau­li­che Maß­nah­men be­rück­sich­tigt wer­den.

Ham­burg Open On­line Uni­ver­si­ty: Wei­te­re zehn För­der­pro­jek­te be­wil­ligt

Foto: HOOU

Zehn Pro­jekt­ide­en sind im Rah­men der zwei­ten Aus­schrei­bungs­run­de der Ham­burg Open On­line Uni­ver­si­ty (HOOU) für eine För­de­rung aus­ge­wählt wor­den. Damit wer­den ins­ge­samt 19 of­fe­ne Ler­nar­ran­ge­ments der Uni­ver­si­tät Ham­burg mit 450.000 Euro im Rah­men der HOOU ge­för­dert. Die ers­ten Mi­ni-​Pod­casts mit In­for­ma­tio­nen zu Pro­jek­ten sind auf dem im De­zem­ber ge­launch­ten hoch­schul­über­grei­fen­den In­for­ma­ti­ons­blog zur HOOU be­reits on­line ge­gan­gen.

Na­tur­wis­sen­schaf­ten und ihre ge­sell­schaft­li­che Be­deu­tung – Dis­kus­si­on zur Ex­zel­len­zin­itia­ti­ve beim Wis­sen­schafts­café

Das Thema des fünften KNU-Wissenschaftscafés waren Naturwissenschaften und ihre gesellschaftliche Relevanz. Foto: UHH/RRZ/MCC/Mentz

Das Kom­pe­tenz­zen­trum Nach­hal­ti­ge Uni­ver­si­tät (KNU) lud am 8. De­zem­ber zum fünf­ten Wis­sen­schafts­café und schrieb damit seine The­men­rei­he „Mehr – Wert – Schät­zung! Stadt und Uni­ver­si­tät in Ham­burg“ fort. Gast in der Dis­kus­si­ons­run­de war Dr. Eva Güm­bel, Staats­rä­tin der Be­hör­de für Wis­sen­schaft, For­schung und Gleich­stel­lung.

FOR­SCHUNG

Die En­er­gie­ver­sor­gung der Zu­kunft – Uni­ver­si­tät Ham­burg ist Pro­jekt­part­ner bei NEW 4.0

Die Initiative „NEW 4.0“ hat sich zum Ziel gesetzt, durch intelligente und flexible Vernetzung von Stromerzeugern und -verbrauchern die Energiewende für die Modellregion Hamburg/Schleswig-Holstein zu realisieren. Video: NEW 4.0

Die In­itia­ti­ve „NEW 4.0“ hat sich zum Ziel ge­setzt, durch in­tel­li­gen­te und fle­xi­ble Ver­net­zung von Strom­er­zeu­gern und -​ver­brau­chern die En­er­gie­wen­de für die Mo­dell­re­gi­on Ham­burg/Schles­wig-​Hol­stein zu rea­li­sie­ren. Es soll ge­zeigt wer­den, dass die Re­gi­on so be­reits 2025 si­cher und ef­fi­zi­ent mit 70% re­ge­ne­ra­ti­ver En­er­gie, ab 2035 sogar mit 100% ver­sorgt wer­den kann. Ge­för­dert wird NEW 4.0 vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und En­er­gie; die Uni­ver­si­tät Ham­burg ist Pro­jekt­part­ner in dem Kon­sor­ti­um aus über 60 Part­nern aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Po­li­tik der Re­gio­nen Ham­burg und Schles­wig-​Hol­stein.

Ver­hal­tens­for­schung: Wie Spin­nen­män­ner dem Kan­ni­ba­lis­mus nach der Paa­rung ent­kom­men kön­nen

Die Paarung bei Wespenspinnen ( Argiope bruennichi ) ist für das Männchen (r.) in der Regel lebensgefährlich. Während der Häutung des Weibchens (l.) verbessern sich die Überlebenschancen. Foto: Gabriele Uhl

Bei di­ver­sen Spin­nen­ar­ten frisst das Weib­chen das Männ­chen im Rah­men der Paa­rung. Dies stellt na­tur­ge­mäß einen mas­si­ven Kon­flikt zwi­schen den Ge­schlech­tern dar, denn die Männ­chen wer­den ihrer zu­künf­ti­gen Fort­pflan­zungs­chan­cen be­raubt. Wel­che Mög­lich­kei­ten in der Evo­lu­ti­on ent­stan­den sind, um Se­xu­al­kan­ni­ba­lis­mus zu ent­ge­hen, haben For­sche­rin­nen der Uni­ver­si­tä­ten Ham­burg und Greifs­wald un­ter­sucht. Ihre Er­geb­nis­se sind jetzt in der in­ter­na­tio­na­len Fach­zeit­schrift „Sci­en­ti­fic Re­ports“ er­schie­nen.

Auf der Suche nach einer zwei­ten Erde: Pla­ne­ten­jä­ger CAR­ME­NES er­folg­reich ge­tes­tet

Das 3.5m-Teleskop auf dem Calar Alto in Südspanien. CARMENES ist an diesem Teleskop installiert und wird Anfang 2016 die Suche nach erdähnlichen Planeten aufnehmen. Foto: Max-Planck-Institut für Astronomie
Nach fünf­jäh­ri­gen Vor­ar­bei­ten ist im No­vem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res ein hoch­kom­ple­xes as­tro­no­mi­sches In­stru­ment zum Auf­spü­ren erd­ähn­li­cher Pla­ne­ten er­folg­reich ge­tes­tet wor­den. Das am 3,5-​Me­ter-​Spie­gel­te­le­skop des Ca­lar-​Al­to-​Ob­ser­va­to­ri­ums nahe Almería (Spa­ni­en) be­trie­be­ne Gerät soll ab An­fang 2016 zur Er­schlie­ßung eines der span­nends­ten Ge­bie­te der Welt­raum­for­schung bei­tra­gen: der Suche nach einer zwei­ten Erde. Das Mess­ge­rät na­mens CAR­ME­NES wurde von einem in­ter­na­tio­na­len Kon­sor­ti­um aus elf deut­schen und spa­ni­schen In­sti­tu­tio­nen, dar­un­ter auch die Ham­bur­ger Stern­war­te, ge­plant und ge­baut.

VER­WAL­TUNG

Vor­ge­stellt: Zwei neue Ge­sich­ter in der Stabs­stel­le Gleich­stel­lung

Svenja Saure ist neue Referentin für das Familienbüro. Foto: privat

Seit dem 1. Ja­nu­ar 2016 un­ter­stüt­zen Sven­ja Saure als Re­fe­ren­tin im Fa­mi­li­en­bü­ro und Anika Man­nig als Re­fe­ren­tin für Di­ver­si­ty das Team der Stabs­stel­le Gleich­stel­lung.

CAM­PUS

UNI | KURZ­MEL­DUN­GEN

+ + + Uni­tag 2016: Der Weg­wei­ser ins Stu­di­um + + + Sym­po­si­um der Fa­kul­tät für Be­triebs­wirt­schaft zum Ge­den­ken an Prof. Dr. Mar­tin Nell + + + Bi­blio­theks­sta­tis­tik er­schie­nen + + + Neuer In­ter­net­auf­tritt des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums + + +

Edi­to­ri­al

Liebe Le­se­rin­nen und Leser,

neues Jahr – neues De­sign: Für Flyer, Pla­ka­te und Prä­sen­ta­ti­ons­fo­li­en gibt es schi­cke neue Vor­la­gen, die Sie sich so­fort run­ter­la­den kön­nen. Was es au­ßer­dem mit der ge­plan­ten Web-​to-​print-​An­wen­dung auf sich hat, lesen Sie im News­let­ter.

Dass die Stu­die­ren­den immer jün­ger wer­den, ist be­kannt – aber so jung? Wir haben für die Zahl des Mo­nats den jüngs­ten Stu­den­ten aus­fin­dig ge­macht: der ist 16!

Lang­sam nimmt sie Ge­stalt an, die Ham­burg Open On­line Uni­ver­si­ty. Mitt­ler­wei­le gibt es einen Blog und die ers­ten On­line-​Kur­se. Jetzt wur­den zehn neue Pro­jek­te aus­ge­wählt, die als nächs­tes rea­li­siert wer­den. Span­nen­de The­men!

Die Re­dak­ti­on

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