„Nach Hamburg zu ziehen, war die beste Entscheidung meines Lebens“
19. März 2025, von Newsroom-Redaktion
An den Moment, in dem für Dorothee Martin feststand, dass sie einmal in Hamburg leben würde, erinnert sich die SPD-Politikerin und gebürtige Pfälzerin noch genau. Damals war sie elf Jahre alt und mit ihrer Familie zu Besuch in der Hansestadt. Mit welchem Engagement sie sich später auch einmal politisch für ihre Wahlheimat einsetzen würde, war hingegen nicht abzusehen.
Ihren Traum vom Leben in Hamburg erfüllte Dorothee Martin sich bereits nach dem Abitur. Für ihr Studium der Politikwissenschaft und des Staatsrechts zog sie 1997 von der Pfalz in die Hansestadt, wo sie ein Jahr später in die SPD eintrat. Nach ihrem Universitätsabschluss führte ihr Weg zunächst in die Immobilienwirtschaft. Rund 15 Jahre war Dorothee Martin in diesem Bereich tätig und engagierte sich zusätzlich als Kommunalpolitikerin für den Hamburger Norden. 2011 wurde sie in die Hamburger Bürgerschaft gewählt und war dort neun Jahre für die Themen Verkehr, Tourismus und Wirtschaft zuständig.
Im Mai 2020 zog Dorothee Martin in den Deutschen Bundestag ein. Dort vertrat sie fast fünf Jahre den Hamburger Norden. Mit der vorgezogenen Bundestagswahl im Jahr 2025 verpasste die SPD-Politikerin knapp den erneuten Einzug, weshalb ihre politische Laufbahn sie von Berlin nach Hamburg zurückführte – die Stadt, von der sie bereits als Kind geträumt hat. Sie selbst bezeichnet sich heute trotz ihrer Herkunft als Kind des Nordens.
Der Podcast „Campus-Legenden“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.